Ich gelobe Besserung

Posted by – 21. Juni 2012

Und wieder mehr Inhalte.

Von der letzten Konferenz in Kopenhagen gibt es nicht sehr viel zu berichten und genau 0 Bilder, also hier eine kleine Kurzfassung:

Anreise vom 5. bis 10. Juni über Heidelberg1, Koblenz, Hannover2, Flensburg nach Kopenhagen.

Konferenzbeiträge: interessant bis gruselig34, manchmal auch lustig.

Women’s Dinner: Vorspeise Hummersüppchen, Hauptspeise Roast Brisket und dry aged tenderloin mit Pommes habichvergessen, und zum Nachtisch allerlei mit Erdbeeren5. Allein dafür hat sich die Anmeldegebühr gelohnt6

$Numerikprogrammhersteller-Party: Meeh. diesmal mit 3 statt 2 Getränkegutscheinen und Essen in Form von Fingerfood. Die Kollegen hatten ihren Spaß an der Videoleinwand mit Fussball, ich am Gesicht des Chefs, als er an der Bushaltestelle meine Dampfe entdeckte. „Frau Maschinenbäuerin, was haben Sie denn da? Neue Droge?“

Mein Vortrag: Ich find‘ ja, das wäre noch besser gegangen, aber die Zuschauer waren scheinbar durchaus angetan7

Die Rückfahrt: 1100 km inkl. einer Fährfahrt in 15 Stunden, besondere Vorkommnisse: Einmal unter dem Mopped rumkriechen und den Seitenständerschalter wieder gängig machen, einmal Mopped von der Autobahn runter bis auf einen Parkplatz schieben89. Das Mopped wurde gegen Ende so laut, dass Phil meine Ankunft durch die geöffnete Balkontür im 7. Stock hören konnte und mich freudig begrüßen kam. Praktisch, da ich nachts um zwei so dastand, dass ich den Seitenständer nicht ausklappen konnte, und dank Rollsplitt, der noch vom letzten Winter rumlag, auch nicht wegrangieren konnte; so konnte er die KLE festhalten bis ich runtergeklettert war und sie dann einparken.

Fazit: Fliegen wäre cooler gewesen, aber ich hätte weniger zu erzählen. Andererseits hätte sich am nächsten Tag nicht die Hüfte wie gebrochen und die Schultern wie mit Beton ausgegossen angefühlt.

  1. Eigentlich Rauenberg, aber wer weiß schon wo das ist? *g* []
  2. 4. Stock Altbau mit 2 Koffern, helm und Topcase, also 2mal laufen, ist schon ganz schön hart. []
  3. lispelnder Chinese der versucht mit heftigem Akzent englisch zu sprechen. Das mit dem heftigen Akzent ist ihm gelungen []
  4. Oder auch die vielen Numeriker, die behauptet haben ihre Berechnungen würden die Messergebnisse recht gut treffen. Vielleicht, wenn man einen Kopfstand macht, das linke Auge zusammenkneift UND in dem Moment noch jemand vor dem Beamer steht….Von lustigen Annahmen wie „0% Zuströmturbulenz“ mal ganz abgesehen []
  5. unter anderem Panna cotta mit Erdbeersoße, die war fast so lecker wie die vom Exkollegen []
  6. Die ich ja eh von der Uni zurück bekomme, hehe []
  7. Bis auf $Kollege, dessen Reaktion „Ich hab da noch nen Fehler gefunden“ war. BEHALT‘ IHN! *grummel* []
  8. Dummes Zusammentreffen von plötzlich erhöhtem Verbrauch, 6 statt 5 l/100km, und Vergessen, den Benzinhahn an der Tanke von Reserve zurück auf on zu stellen []
  9. Norddeutsche sind mir seitdem unsympathisch, langsam fahren und blöd glotzen können sie, aber sogar der ADAC-Schandkarren fuhr einfach an mir vorbei, Hilfe gab es dann erst von zwei Mecklenburg-Vorpommerern []

1 Comment on Ich gelobe Besserung

  1. SonjaM sagt:

    Und ich dachte, Du waerest im Daten-Nirwana verloren gegangen.

    Ist es nicht wegen das Gefuehles nach gebrochener Huefte und Beton in den Schultern, dass wir diese Art des Reisens auf uns nehmen?

    Demnaechst doch bitte wieder mit mehr Mopped Inhalt 😉