Probefahrt

Posted by – 16. Januar 2011

Probefahrt

Plan für heute:

Mit dem Hänger und Wolfis GS am Auto sowie Wolfi auf der Krapf’n dahinter zur Werkstatt fahren, den Kupferwurm an der GS beseitigen und dann mit KLE, Krapf’n und 1100er GS1.So waren wir dann kurz vor halb eins bei Wolfi, luden die GS auf, schauten ihm beim Ankicken der Krapf’n zu2 und fuhren los. An der Werkstatt angekommen, stellten wir fest, dass es, genau wie letztes Mal, in der Halle deutlich kühler war als draußen. Anders als letztes Mal wurde deshalb draußen geschraubt, es sollte ja nur an der Elektrik gewurschtelt werden. Also einen Tisch, Kabeltrommel3 und einen Ratschenkasten rausgeholt und losgelegt. Der Übeltäter war schnell gefunden: Zündschloss. Eins der Kabel4 war komplett durch, ein anderes5 zur Hälfte. Was macht man da? Abisolieren und nen Steckverbinder zwischen die Kabelstücke? Nee, die Idee gefiel Wolfi nicht. Also den Lötkolben rausgeholt6, die abgebrochene Spitze7 am Schleifbock wieder angespitzt, Phils Kabelvorräte geplündert und 10 mm Kabel in die Bruchstelle gelötet. Soo, und jetzt? Die Cockpitlämpchen bleiben an, wenn man am Lenker dreht, super. Also drehn wir jetzt ne Runde? Nein, ein Druck auf den Anlasser führt zu einem lauten Klackklackklack, das war’s dann aber auch. Also schieben. Einmal. Zweimal. Dreimal – brumm. Ok, dann los, ich habe in der Zwischenzeit das Handrad für die Federvorspannung mit 2 Kabelbindern provisorisch an der KLE befestigt, wir rödeln auf, die KLE läuft, Phil klappt den Seitenständer an der GS aus… und sie geht aus. Das funktioniert etwas anders als bei seiner 12er. Also nochmal anschieben, als dann alle drei Moppeds laufen geht es los, Wolfi zuerst, dann fährt Phil mir aus dem Weg, ich klappe den Seitenständer ein, lege den ersten Gang ein, lasse die Kupplung kommen und die KLE geht aus. Nagut. Abstellen, warten bis die zwei merken dass da was nicht stimmt, Seitenständerschalter abbauen, gängig machen, wieder einbauen und dann kann es um halb vier auch schon losgehen. 🙂

Interessantes Fahren. Beim ersten Gullideckel merke ich wie das Vorderrad drüberrollt, dann deckt innerhalb von Sekundenbruchteilen jemand den Gulli  ab, bevor das Hinterrad drüberrollt. Jedenfalls fühlt es sich so an. Beim Reifenaufwärmen AKA Wedeln gautscht das Heck nicht mehr so sehr, und über die Querfugen in der Brücke bügelt das Hinterrad in Schräglage drüber, ohne dass ich auch nur merke dass da was ist. 40 km Testrunde, dann sind wir wieder an der Werkstatt und die Batterie der GS ist wieder voll genug, dass Wolfi die Krapf’n in der Halle stehen lässt und mit der GS, die jetzt auf Knopfdruck wieder anspringt, zurückfährt.

Schade dass es bald wieder kälter werden soll. Bei 12°C und Sonnenschein im Januar Mopped fahren hat schon was. 🙂

  1. Phil hat die Federbeine noch nicht von der Überholung zurück, und keine Lust gehabt, die 12er wieder komplett zusammenzubauen um sie dann wenn die Federbeine da sind, wieder auseinanderzurupfen, verständlicherweise []
  2. 4 Versuche hat er gebraucht []
  3. für das Ladegerät []
  4. das rote []
  5. das blaue []
  6. $Discounter, 10€ []
  7. Wie gesagt, $Discounter, 10€ []

1 Comment on Probefahrt

  1. […] ist noch unbeschaedigt und dicht. Ok, um es kurz zu machen,  Kuh laeuft, die Maschinenbaeuerin hat ihre Probefahrt gemacht um das Federbein zu testen, ich habe die GS gefahren um die Batterie wieder bisschen zu […]