Category: Motorrad

Urlaub rum

Posted by – 11. September 2012

Schee war’s, wenn auch ein wenig nass zwischenrein.

Ich werd wohl demnächst mal zur Augenärztin müssen, ich habe ständig Ärger mit der Kontaktlinse links. Das führte dazu, dass ich die letzten 5 Tage mit Brille fuhr. Die hatte ich mir extra nach Helmtauglichkeit ausgesucht, und wenn sie mal sitzt, ist es ganz okay. Aber dieses ewige Gefummel beim Auf- und Absetzen des Helms! Ein Graus!

Da mein XR1000 sowieso schon ein wenig in die Jahre1 gekommen ist, und mal ausgetauscht gehört2 liegt es also nahe, den Umstand dass ich in zukunft eventuell wieder öfter mit Brille fahren werde, in die Kaufplanung zu integrieren. Ein Klapphelm soll’s werden. Da sich Klapp- und Enduro-3 leider ausschließen, wird’s dann wohl nix mit dem praktischen Sonnenabweise obendrauf. Folglich muss einer in den Helm.

Wo kriege ich jetzt einen Klapphelm mit vollständig rausnehmbarem Innenfutter, funktionierendem Beschlagschutz und Sonnenblende, vorzugsweise mit geiler Belüftung, leise,einfach zu wechselndem Visier und Doppel-D-Verschluss her, ohne mehr als ein halbes kilo€45 auf den Tisch legen zu müssen?

  1. 6, um genau zu sein []
  2. schon allein, weil ohne rausnehmbares Innenfutter sich langsam aber sicher ein bestialisches Gemuffel entwickelt []
  3. wie z.B. Shoei Hornet []
  4. Shoei neotec: 539€ bei Louis []
  5. Und nein, bei $Händler anprobieren und dann billich im Netz kaufen ist keine Option []

Nie wieder

Posted by – 30. August 2012

Nie wieder ein Kartenupdate am Abend bevor ich losfahren  will.

Und noch wichtiger: Nie wieder werde ich mir ein Navi von Garmin kaufen. Ich hab‘ die Schnauze voll.  Selbst der Download der Updates funktioniert nur unter Windows. Wobei funktioniert ja irgendwie das falsche Wort ist. 17 verschiedene Updates der Hilfsprogramme1. Beim ersten Versuch scheint zwar alles zu klappen aber ich kriege über das unsägliche Basemap2 keine Karten aufs  Zumo.  Wie beim letzten mal. Was immer Garmin da an den Hilfsprogrammen und der Karte geändert hat, es hat nicht zu einer problemlosen Karteninstallation geholfen. Also über den Garmin updater versuchen die Karte nochmal runterzuladen. Und was passiert? Nach dem Download der Daten steht dieses dreimal verfluchte Mistteil seit einer geschlagenen HALBEN STUNDE auf „0,5% komplett“ und es tut sich nichts. Keine Festplattenbewegung, kein Bewegen des Fortschrittsbalken, n.i.c.h.t.s. Ich brauch‘ das nicht. Ich hab‘ mir kein navi gekauft um nur Probleme zu haben, ich wollte eigentlich etwas, das mich zuverlässig ans ziel bringt, ohne dass ich alle paar Monate Stunden investieren muss um die immer selben Probleme zu lösen, weil Garmin es nicht auf die Reihe kriegt oder sich für alternativlos hält und sich darum keine Mühe gibt.

Apropos keine Mühe: Das passt exakt auf Basemap. Das ist ein genau so unerträglich unergonomischer Dreck wie vorher schon Mapsource. Die Bedienung ist unter aller Sau. Sinnvolle Betätigung des Zooms, verschieben des Bilds per Mausklick, all das sind Sachen, die selbst Open-Source-Zeichenprogramme in der ersten Alpha-Version schon implementiert haben. Aber nein, die Garmin-Nutzer brauchen ja keinen bedienkomfort. Oder so etwas völlig überbewertetes wie eine sinnvolle Suche nach Orten und Straßennamen. Dass die Reihenfolge Land-Stadt-Straße-Nummer auf dem Zumo selbst wunderbar läuft, bedeutet nicht, dass Basemap nicht weiterhin nach allen Straßen in sämtlichen karten nach dem Anfang des eingegebenen Straßennamens sucht obwohl man den Ort schon eingegeben hat. Ich hab noch eine dermaßen dämliche Suchmaske gesehen, die mit solcher Zuverlässigkeit kein vernünftiges Ergebnis liefert.

Kurz gesagt: Wenn das Zumo endgültig den Geist aufgibt, werde ich alles als Ersatz in Erwägung ziehen, aber mit Sicherheit NICHT ein weiteres Garmin. Einmal den Zirkus reicht, da steige ich lieber wieder auf Papierkarten um.

  1. Die auch teilweise erst beim 3. Versuch funktionieren []
  2. Mapsource-Nachfolger []

Die Vettern….

Posted by – 27. August 2012

Waren gar nicht so übel.

Ohne Mängel, das nächste Mal muss ich im August 2014 hin.

Der Bremssattel wird trotzdem baldmöglichst gewechselt.

Das fängt ja gut an…

Posted by – 26. August 2012

Erst sitzt beim K60 Vorderrad, das ich ausbauen will, das Ventil schief.

Dann klemmt der Bremssattel UND das verbliebene Gewinde um ihn zu befestigen hat sich verabschiedet.

Als ich dann frustriert anfangen will, erstmal die Vorderseite wieder zusammenzubauen stelle ich fest, dass sich die Schlauchschelle für den Spritschlauch in den Tiefen des Vergasers verkrümelt hat. Unglaublich, an wie viele Flüche ich mich plötzlich erinnere.1

Nach 30 Minuten Rumfummeln habe ich zumindest die Schlauchschelle wieder. Tank drauf geht dann einigermaßen flucharm. Der Bremssattel wird enthakt, eins der Gewinde hält noch, im anderen findet die Schraube mit Loctite zumindest genug Halt um zu versuchen die Ritzelmutter zu lösen. Super, Bremse rutscht durch… Erster Gang rein, Hinterrad auf den Boden, volle Maschinenbäuerinmasse auf den Bremshebel, Veerlängerung und…KNACK! Die Mutter ist auf. Kette runterwurschteln, neues Ritzel drauf. Der Rest des Zusammenbaus verläuft unspektakulär und der Teilehöker meines geringsten Misstrauens hat einen Bremssattel für nicht allzuviel Geld für mich.

Mal schaun was des Teufels Üble Vetter morgen zur KLE sagen.

  1. Danke, Opa, für diese Möglichkeit mir Luft zu verschaffen []

Und weiter geht’s

Posted by – 26. August 2012

Tja…gestern bei Louis gewesen, eingekauft: Zündkerzenstecker, Luftfilter, Kühlflüssigkeit1, Bremsdichtringe, und ein Sortiment O-Ringe,

Der Luftfilter ist ein Schaumstofffilter und will geölt werden. Nach einigem Kruschteln fand ich die letztes Mal gekaufte Dose Luftfilteröl, und weil ich mich an die Sauerei erinnerte, machte ich das mit dem Ausdrücken des Überschusses diesmal in einer Plastiktüte. Hände sauber. 🙂

Die Zündkerzenstecker sind zwar einen Hauch kürzer als die Originalen, passen aber. Über die Passform der Kühlflüssigkeit muss ich mir keine Gedanken machen, nur den Überlaufbehälter wieder finden. Den habe ich an einem völlig logischen Ort abgelegt. Schien mir zumindest zu dem Zeitpunkt. Ich finde ihn dann im Trichter im Eimer mit der alten Kühlflüssigkeit.

Die Bremsdichtringe haben die richtige Größe. Bremse anbauen steht trotzdem weit hinten auf dem Zeitplan. Wichtig ist….

…ist in dem O-Ring-Sortiment die richtige Größe für die Kühlwasserrohre oder muss ich bei Kawa die Originalteile für 2,17€/Stück bestellen? JAAAAA, ich hab die richtige Größe. Dann kann ich ja anfangen, die Vorderseite der KLE wieder zusammenzubauen. Kühlwasserrohre, -Schläuche, Luftschläuche, Luftfilter, Öl einfüllen, Kühlflüssigkeit, gut ist. Tank kommt später drauf, erstmal geht’s nach hinten.

Da wartet nämlich noch ne Schwinge und ein Kipphebel darauf, ausgebaut und geschmiert zu werden. Die Schwinge hat leichten Flugrost, also putzen und mit Hammerite drüberjauchen. Nicht schön aber sollte der Durchrostung der Schwinge Widerstand leisten. Die Lager und Hülsen sind sowohl in der Schwinge als auch im Kipphebel in durchaus nicht ganz schlechtem Zustand, werden gesäubert und frisch gefettet. Schwinge raus ist ja der perfekte Zustand, die Kette auszubauen.

Tja, die Kette…. ich sollte mal über einen Scottoiler nachdenken. Oder seltener im Regen fahren. Oder sie öfter fetten. Soviel Rost ist auf jeden Fall nicht gut. Also raus damit, eine blitzneue liegt ja schon bereit. Das Ritzel sieht so schlecht nicht aus, falls das auch mit Bremse nicht zu lösen geht, bleibt es für den Urlaub noch drin und wird erst danach mit brachialer Gewalt gewechselt.

Sieht gut aus, jetzt kann ich die KLE auch von hinten langsam wieder zusammenbauen. Kipphebel, Federbein, Schwinge. Und nu das Hinterrad. Weils ja abseits der Straßen gehen soll, der K60-Radsatz.

Morgen noch dran: Bremse, evtl. Ritzel wechseln, Vorderrad auf K60 umbauen, alles wieder zusammenfriemeln und Kühler entlüften.

  1. Da wurde mir letzte Woche nur ein Liter geliefert, ich brauch aber 1,7 []

Inspektion mit Hindernissen

Posted by – 18. August 2012

Mannmann, ein Glück haben wir unsern Urlaub verlegt, ich hätte ein ernsthaftes Problem gehabt.

Schnubbi hatte die tolle Idee, noch vor der Inspektion zu des Teufels Üblen Vettern zu fahren, damit angemaultes gleich behoben werden kann. Er hatte dann auch noch die tolle Idee, das Bremslicht zu testen. Tja, das funktioniert1, nur dummerweise lief nach diesem Test Bremsflüssigleit über die Schwinge. Das fällt sogar dem blindesten Prüfinschinör auf, also doch gleich in die Werkstatt.

Die KLE auf den Hauptständer, Motorschutz ab, Öl ablassen, Ölfilter rausschrauben2 ist schnell gemacht. Schutzbügel abbauen, Verkleidung runter, Tank und Sitzbank auch kein Problem. Hinterrad raus, hinteren Bremszylinder lösen, Bremsleitung wegfummeln….was ist denn… Heidenei, die Suppe kommt ja gar nicht aus dem Bremszylinder. Da ist mir doch original die Stahlflexleitung geplatzt, die ich eingebaut hatte um – genau, zu verhindern, dass mir irgendwann mal die originale Leitung ausleiert oder platzt. Ironie des Schicksals3. Wie praktisch ist da eine Messie-Werkstatt. Ich werf‘ ja nix weg, nichtmal den Original-Bremsschlauch.

Aber erstmal an den Kettensatz. Die Ritzelmutter ist schnell freigelegt4. Tjaaa, die Ritzelmutter… SW27, Anzugsdrehmoment laut WHB 127 Nm, und die wurden beim letzten Wechsel auch angewendet. Anders gesagt, man dreht mit der Ritzelmutter beim Versuch sie zu lösen den Motor durch. Auch mit eingelegtem 1. Gang. Auch, wenn sich jemand mit Händen und Füßen am Hinterrad festkrallt um es vom Drehen abzuhalten. Auch mit druckluftbetriebenem Schlagschrauber. Aber vielleicht nicht mit angeknallter Hinterradbremse? Tja, die ist dummerweise grad funktionsunfähig, aber dann zieh‘ ich die Reparatur einfach vor.

Denkste. Die Aludichtungen der Stahlflexleitungen mussten per Plastikhammer von den Schrauben gedroschen werden und sind recht offensichtlich nicht mehr einsatzfähig. Ersatz? Hab‘ ich nicht. War ja die nächsten 10 Jahre kein Bremsleitungswechsel mehr geplant. Ich hab‘ ja Stahlflex, die halten ewig5.

Neuer Plan: Am Montag Dichtungen besorgen, in der Zwischenzeit mal Schwinge und Kipphebel ausbauen und alles putzen und schmieren. Dazu müssen die Fussrasten raus, und – Oh! Damit würde ich den Hauptständer lösen, auf dem grade die KLE steht. Das fällt also vorerst aus.

Ventile einstellen. Das muss doch gehen, und neue Zündkerzen müssen auch. Dazu muss nur schnell das Kühlwasser abgelassen werden6, ein paar Schläuche und die Gaszüge7 ab, Zündke… Was klebt denn da an der Zündkerze? Das vordere Ende vom Zündkerzenstecker. Auch das noch, mit der Zange raus, aber wo krieg ich jetzt nen Ersatz her? Egal, erstmal weiter und die Zündkerzen vollends rausschrauben8. Dann alle Schrauben auf und… irgendwas hakt. Aah, die Kühlwasserrohre. Rausnackeln. Anschauen, große Augen machen. Wie sehen denn die O-Ringe aus? Gequetscht, gespalten, sooo geht das nicht, die müssen also9 auch neu besorgt werden. Jetzt geht der Deckel mit viel Gefühl irgendwie rauszuwurschteln, passt um Sackhaaresbreite an allem vorbei, wenn man ihn exakt richtig kippt. Nur noch zwei Schräubchen lösen und die Ölleitungen rausfrickeln. Totpunkt einstellen, Spiel kontrollieren. 3 Ventile am oberen Ende der Toleranz, eins am unteren. Da ein zu großes Spiel weniger kaputt machen kann als ein zu kleines10 also beim Ausreißer das Ventilspiel ein paar Hundertstel größer gedreht. Alles wieder zusammenbauen… erst die eine Ölleitung, dann die andere, das eine Schräubchen dann das… wieso geht denn das so schwer? Ach Du Scheiße, Gewinde am Sack. Nah am Nervenzusammenbruch auf Wolfi warten, der gerade die Kuh testfährt11. Ja, er hat Gewindeschneider, also vooorsichtig12 das versaute Gewinde nachgeschnitten. Läuft zwar nicht wirklich glatt, aber die Schraube lässt sich wieder mit geringem Widerstand eindrehen und festziehen. Deckeldichtung säubern, Deckel aufsetzen und festschrauben13, Zündkerzen einsetzen14, Gaszüge einhängen15, Kühlwasserrohre…öhm, stimmt ja, die müssen leider draußen bleiben.

Dann noch schnell Ölabalasschraube zu, neuen Ölfilter dran, Motorschutz angeschraubt, Motorradheber untergeschoben, Hauptständer eingeklappt, Fußrasten abgeschraubt und die Spurstangenbolzen gelöst. Den Rest mach ich vielleicht morgen. Oder nächste Woche mal abends. Oder nächstes Wochenende. Wobei, je früher desto besser, wer weiß was in den Tiefen der Federung noch an Katastrophen auf mich lauert.

 

  1. genau wie Blinker, Fernlicht, Hupe []
  2. saß tatsächlich nur handfest, ich musste also nicht die Schraubenzieher-reindresch-Methode verwenden []
  3. Da geht demnächst ein Päckchen an Spiegler mit der Bitte um Beurteilung ob das ein Material- oder eher ein Verlege-/Einbaufehler war. []
  4. Alter, sieht das unter der Abdeckung auuuus… []
  5. In Skype gibt’s so nen schönen Smiley namens headbang, der seinen Kopf ununterbrochen gegen eine Wand knallt, der würde hier gut passen []
  6. ein Eimer ist schnell leergeräumt []
  7. Irgendwie ging es auch ohne japanische Montagewürmer, aber gut zugänglich ist anders []
  8. Sollte ich jemals den Zündkerzenschlüssel aus dem Bordwerkzeug verlieren, zünd‘ ich die Karre an []
  9. auch am Montag []
  10. und ich keine Lust hatte die drei ähnlichen dem vierten anzugleichen []
  11. aber leider keinen Baumarkt mit Bremsschraubendichtungsringen fand []
  12. So wie Igel vögeln []
  13. Zum Glück vorher nochmal nach dem Anzugsdrehmoment geschaut, sind doch nur 10 Nm, nicht 20 wie ichgeschätzt hätte. []
  14. und feststellen, dass das ohne Deckel deutlich weniger fingerbrechend gegangen wäre []
  15. ging wieder ohne japanische Montagewürmer []

48000er-Inspektion bei der KLE

Posted by – 27. Juli 2012

um 6 Mm vorgezogen.

Was braucht man?

  • Zeit. Die hab ich demnächst wieder. Es existiert schon ein Plan. Und wenn ein Plan da ist, ist alles gut, auch wenn’s unter Garantie völlig anders läuft.
  • Platz. Hab‘ ich, zur Not mach ich ihn1.
  • Werkzeug
  • Uuund Austauschteile/Flüssigkeiten, als da wären
    • Bremsflüssigkeit2
    • Kette3
    • Öl2
    • Ölfilter4
    • Luftfilter4
    • Spritschläuche5
    • Zündkerzen2
    • Gummiteile Bremszylinder und -Sattel6
    • Bremsschläuche7

Zu kontrollieren und machen ist auch mehr als sonst, vor allem:

  • Anlenkung des Schwingenhebels schmieren8
  • Ventilspiel9
  • Vergaser gehören auch mal synchronisiert.

Ich glaube, die Reinigung des alten Luftfilters vor der Montage des neuen spar‘ ich mir…

Zudem stehen auch ein paar Reparaturen an:

  • Der Seitenständerschalter will ausgetauscht werden, wie er mir auf der Rückfahrt von Kopenhagen durch Dienstverweigerung mitteilte.
  • Die linke Fussrastenhalterung will entweder gerichtet oder getauscht werden.
  • Und zu guter Letzt will ich noch rausfinden woher der erhöhte Spritverbrauch kam. Im schlimmsten Fall bedeutet das  einen komplett neuen Auspuff.10

Zum Glück hab‘ ich vor dem Urlaub noch ein ganzes Wochenende und drei Urlaubstage, in denen ich was tun kann.

  1. Braucht jemand ne gut abgehangene 125er? []
  2. Muss ich nachschauen [] [] []
  3. Wäre noch nicht wirklich dringend fällig, aber wenn ich grad mal dabei bin, kann man das vor dem Urlaub ja machen []
  4. habbichnichdamussichbestelln [] []
  5. Naaa, schaumermal []
  6. Hmmm, da geh‘ ich möglicherweise auf den „Maintain to function“-Ansatz und mach das erst wenns Probleme bereitet []
  7. Nääää, da hab ich Stahlflex drin, die halten länger []
  8. Wo genau das sitzt muss ich erstmal im WHB nachschauen, aber Fett hab ich ausreichend da []
  9. Hmmm, wie geht jetzt nochmal „saugend passen“? []
  10. Und im allerschlimmsten Fall reißen mir beim Ausbau auch noch die Stehbolzen ab. Im wirklich schlimmsten Fall ist es ein Motorschaden, dann muss ich mir überlegen wo ich auf die Schnelle einen gebrauchten Ersatz herkrieg‘ []

Ferndiagnostiker vor!

Posted by – 21. Juni 2012

Ich schrieb ja schon von der kurzen Schiebe-Episode1, die durch einen leeren Tank bedingt war. Ja, ziemlich doof, den Benzinhahn an der letzten Tankstelle nicht auf On zurückzustellen. Der Seitenständerschalter hat mich abgelenkt. Aaaber ich hab eine gute Ausrede:

Bis dahin hat die KLE verlässlich knapp unter 5l/100 km geschluckt2, als mir also bei 225 km auffiel, dass ich noch auf Reserve bin, schaltete ich kurz auf On, stellte fest ich muss doch zurück auf Reserve und wähnte mich für mindestens die nächsten 20-30 km noch in Sicherheit, obwohl ich etliche km zuviel3 mit gezogenem Choke unterwegs war. Tja, dummerweise war 8 km später eben Schluss. Und auch weiterhin durfte ich bei 180 km auf Reserve schalten und verbrauchte ziemlich genau 6l/100 km. Außerdem ist die Karre irgendwie laut von vorn, fand ich jedenfalls.

Tja, woran liegt’s? Ein paar Ideen hab‘ ich schon, weitere Vorschläge werden gern genommen.

  1. Nochmal ein freundliches gfys an alle die blöd geglotzt aber nicht angehalten haben []
  2. theoretische Reichweite damit: 300 km []
  3. 30,40? Weiß nicht mehr genau []

Ich gelobe Besserung

Posted by – 21. Juni 2012

Und wieder mehr Inhalte.

Von der letzten Konferenz in Kopenhagen gibt es nicht sehr viel zu berichten und genau 0 Bilder, also hier eine kleine Kurzfassung:

Anreise vom 5. bis 10. Juni über Heidelberg1, Koblenz, Hannover2, Flensburg nach Kopenhagen.

Konferenzbeiträge: interessant bis gruselig34, manchmal auch lustig.

Women’s Dinner: Vorspeise Hummersüppchen, Hauptspeise Roast Brisket und dry aged tenderloin mit Pommes habichvergessen, und zum Nachtisch allerlei mit Erdbeeren5. Allein dafür hat sich die Anmeldegebühr gelohnt6

$Numerikprogrammhersteller-Party: Meeh. diesmal mit 3 statt 2 Getränkegutscheinen und Essen in Form von Fingerfood. Die Kollegen hatten ihren Spaß an der Videoleinwand mit Fussball, ich am Gesicht des Chefs, als er an der Bushaltestelle meine Dampfe entdeckte. „Frau Maschinenbäuerin, was haben Sie denn da? Neue Droge?“

Mein Vortrag: Ich find‘ ja, das wäre noch besser gegangen, aber die Zuschauer waren scheinbar durchaus angetan7

Die Rückfahrt: 1100 km inkl. einer Fährfahrt in 15 Stunden, besondere Vorkommnisse: Einmal unter dem Mopped rumkriechen und den Seitenständerschalter wieder gängig machen, einmal Mopped von der Autobahn runter bis auf einen Parkplatz schieben89. Das Mopped wurde gegen Ende so laut, dass Phil meine Ankunft durch die geöffnete Balkontür im 7. Stock hören konnte und mich freudig begrüßen kam. Praktisch, da ich nachts um zwei so dastand, dass ich den Seitenständer nicht ausklappen konnte, und dank Rollsplitt, der noch vom letzten Winter rumlag, auch nicht wegrangieren konnte; so konnte er die KLE festhalten bis ich runtergeklettert war und sie dann einparken.

Fazit: Fliegen wäre cooler gewesen, aber ich hätte weniger zu erzählen. Andererseits hätte sich am nächsten Tag nicht die Hüfte wie gebrochen und die Schultern wie mit Beton ausgegossen angefühlt.

  1. Eigentlich Rauenberg, aber wer weiß schon wo das ist? *g* []
  2. 4. Stock Altbau mit 2 Koffern, helm und Topcase, also 2mal laufen, ist schon ganz schön hart. []
  3. lispelnder Chinese der versucht mit heftigem Akzent englisch zu sprechen. Das mit dem heftigen Akzent ist ihm gelungen []
  4. Oder auch die vielen Numeriker, die behauptet haben ihre Berechnungen würden die Messergebnisse recht gut treffen. Vielleicht, wenn man einen Kopfstand macht, das linke Auge zusammenkneift UND in dem Moment noch jemand vor dem Beamer steht….Von lustigen Annahmen wie „0% Zuströmturbulenz“ mal ganz abgesehen []
  5. unter anderem Panna cotta mit Erdbeersoße, die war fast so lecker wie die vom Exkollegen []
  6. Die ich ja eh von der Uni zurück bekomme, hehe []
  7. Bis auf $Kollege, dessen Reaktion „Ich hab da noch nen Fehler gefunden“ war. BEHALT‘ IHN! *grummel* []
  8. Dummes Zusammentreffen von plötzlich erhöhtem Verbrauch, 6 statt 5 l/100km, und Vergessen, den Benzinhahn an der Tanke von Reserve zurück auf on zu stellen []
  9. Norddeutsche sind mir seitdem unsympathisch, langsam fahren und blöd glotzen können sie, aber sogar der ADAC-Schandkarren fuhr einfach an mir vorbei, Hilfe gab es dann erst von zwei Mecklenburg-Vorpommerern []

Putzig

Posted by – 26. Februar 2012

Hehe

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