Category: Motorrad

In guten Händen

Posted by – 6. September 2010

Ist mein Bremssattel jetzt. Und “Damit Du ned in zwei Wochen mit dem nächsten ankommst”1 wird nicht nur das nicht mehr vorhandene Gewinde repariert, sondern auch das noch unversehrte durch einen Einsatz ersetzt.

Trotzdem werde ich in Zukunft jeden töten, der ohne Not da ohne Drehmomentschlüssel ranwill…

  1. So oft wechsel ich die Bremsbeläge nicht, aber egal []

Bremsbeläge wechseln

Posted by – 4. September 2010

Bremsbeläge wechseln

war heut das erklärte Tagesziel. Phil “wollte” mit in die Werkstatt, Wolfi hatte einen Ölwechsel an der Krapf’n geplant, also wollten wir uns um halb elf bei uns treffen und dann zur Werkstatt fahren. Nungut, es wurde dann 10 vor 111, dank Regenklamotten blieb ich auf der Fahrt sogar trocken2. In der Halle angekommen, bestaunten wir als Erstes die tolle Neuerung an unserem Platz.

Strom!

Wolfi bekam dann Werkzeug und Gummimatte in die Hand gedrückt, warf das Laptop an und fing an, die Krapf’n nach Anleitung auseinanderzubauen und ich legte mit dem Bremsbelagwechsel los. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Mir war schon vor einiger Zeit3 aufgefallen, dass das eine Gewinde der Bremssattelhalteschraube eine deutliche Macke hatte, als der4 Drehmomentschlüssel ums verrecken nicht knacken wollte. Naja, Helicoils hab ich keine, drum wurde die Schraube immer nur nach Gefühl angezogen, im Winter wollte ich dann eh eine vorsorgliche Bremssattelüberholung machen und mich dabei gleich um das Gewinde kümmern. War ein guter Plan. Der nur leider nicht ganz aufging, denn heute kam mir das da entgegen:

Igitt

Davon ließ sich das hier abpopeln:

Im Bremssattel blieb dies zurück:


Nicht ein einziger Gewindegang. Keine Chance, den Sattel vernünftig fest zu kriegen. Kurze Beratung ergab: Mich freuen, dass Phil noch den Soziussitz draufhat5, Bremssattel abbauen, mitnehmen und am Montag oder Dienstag dem $Meistermechaniker mit verzweifeltem Blick unter die Nase halten.6 Dann war mir langweilig, und ich schaute Phil beim Putzen und Wolfi beim Ölwechseln7 zu und machte Fotos.

Die schicke Konstruktion im letzten Bild dient dazu, 600 ml Öl ins Brustrohr der Krapf’n einzufüllen. Da das Öl bei den momentanen Temperaturen eher zähflüssig und der Schlauchdurchmesser nicht der größte ist, dauert es naturgemäß eine Weile, bis das alles drin ist. Diese Zeit vertrieb Wolfi sich dann mit dem Versuch, irgendwas an seinem Fußbremshebel zu verstellen8 und der Suche nach der Haltemutter für besagten Fußbremshebel910 Nachdem dann die Sauerei beseitigt und alles wieder eingepackt war11 blieb nur noch die Frage nach dem Essen offen. Es wurde Pizza. Mjam.

  1. Wie von mir geunkt, hatte die Krapfn leichte Startschwierigkeiten []
  2. wie geil []
  3. Beim ersten eigenhändigen Ab- bzw. Wiederanbau des Bremssattels []
  4. auf die korrekten 25 Nm eingestellte []
  5. Die Krapfn sei eher unbequem für Soziä, hörte ich []
  6. Hat bei den ausgerissenen Gewinden an der Kupplungsarmatur ja auch gewirkt []
  7. Das dauert an so ner Krapfn []
  8. gescheitert wegen lässt sich nicht bewegen []
  9. die sich nach einiger Zeit dann auf/neben/in der Kette wiederfand []
  10. dass er auch sein Windshield geputzt hat, darf ich nicht erzählen, aber es hat wirklich so lange gedauert. []
  11. Notiz: Bremsenreiniger und Ölfleckentferner besorgen, man weiß ja nie []

Aussicht satt

Posted by – 1. September 2010

Aussicht satt

Brrr. So ramontisch die Rosenbettwäsche auch war, da sie nur aus einem Leintuch bestand war sie wenig wärmend. Also morgens um halb sechs frierend aufgewacht. Was macht man da als verschlafene Frostbeule? Falsch, man klaut nicht Phil sein1 Leintuch, man nimmt die Wolldecke, die auf dem Fensterbrett liegt. Und siehe da, kann man bis Punkt sieben durchschlafen, wenn einen die Kirchenglocken wecken. Abhilfe: Rausgefallenen Ohrstöpsel wieder reintun, weiterschlafen, bis man um halb neun dann doch endgültig aufwacht. Ab ins Bad, dann in die Bar, Tee bestellen, Earl Grey kriegen, reklamieren und schon um halb zehn kann der Aufwachvorgang dann mit einem Hühnchensandwich abgeschlossen werden.

Plan für heute? Wir fahren definitiv bis zum Kamp Soca, das sind nur 180 km, und schauen dann ob wir a) früh die Zelte aufbauen oder b) weiter nach Kranjska Gora fahren, den Vrsicpass quasi als krönenden Tagesabschluss2 nochmal mitnehmen und dann schauen ob wir wieder bei Sanja das Appartment kriegen.

Plan für später? Definitiv nochmal mit mehr Zeit3 nach Slowenien fahren. Es ist unglaublich klasse. Mittag machen wir an einer kleinen Kapelle/Schrein/wasweißich an der Straße 609, die bis dahin ein Traum aus Asphalt und Kurven war. Leckeres Brot, Schinken, Käse, Salami4 bei einer Mörderaussicht genossen, einfach genial. Der vorbeikommenden Motorradfahrschule noch ein wenig Vorsprung gegönnt, und weiter ging’s. Nach ca. 2 km weiterer traumhater Asphaltkurven änderte sich der Untergrund geringfügig[tm], nämlich zu Schotter5. Und das mit vollem Gepäck und einer Federung, die eh schon am Anschlag ist6 – gnaa. Davon, dass ich nicht wirklich sah, ob das da vorne jetzt ein Schatten, eine Spurrinne oder ein Stein war7 mal ganz abgesehen.

In Bovec schickte ich dann Phil und Prissi einkaufen8, dann ging es weiter nach Kransj… Kranksj… zu Sanja. Ein Traum, der Vrsic ist ja richtig schön, wenn man weiter als 100 m sieht! Nach der letzten Kehre bekam ich dann ein Päuschen, während Phil nochmal ein Stück zurückfuhr. Das Bild von Kehre 1 war verwackelt…9

Bei Sanja war das Appartment glücklicherweise noch frei und für uns zu haben, die Moppeds stehen wieder in der Garage, und Milch… ja Milch haben wir auch einen Liter von Sanja bekommen, nachdem sich herausstellte, dass Mleko zwar Milch heißt, “kislo” aber nicht voll. Irgendwas buttermilchartiges hatten die beiden mir da angeschleppt. :)

  1. genauso dünnes []
  2. Für den Fall, dass es morgen doch regnet []
  3. , mehr Sonne und weniger Gepäck und Regen []
  4. gar nicht so einfach, sich an der Theke verständlich zu machen, wenn es keine gemeinsame Sprache gibt. Zeigen und 150 in die Luft schreiben sowie eifriges Nicken führten aber zum Erfolg []
  5. AKA Kiesstraße []
  6. wie ich ein Stück vorher in zwei welligen Kurven durch Anschleifen des Motorschutzes feststellen durfte []
  7. Ich lag immer falsch []
  8. da unterwegs beschlossen wurde, den Vrsic noch zu nehmen, brauchten wir nur Milch für Tee und Kaffee []
  9. Da wir bei Kehre 50 starteteten und uns quasi runterarbeiteten, war ich ganz froh drüber, dass es die 1 war und nicht die 50. []

20 km Luftlinie, 180 auf der Straße

Posted by – 1. September 2010

20 km Luftlinie, 180 auf der Straße

So kann man den Tag eigentlich zusammenfassen. Früh um 8 schnucklig mucklig warm in meinem Schlafsack aufgewacht1 und erstmal, was ich gestern verpasst hatte, das Meer anschauen. Hin kommt man von dem Campingplatz aus nicht, aber man kann es sich2 anschauen. Schick. Frühstückstee und -Suppe, dann zusammenpacken3 und los. Das Beutekind will nach Kroatien, um Souvenirs zu kaufen, weil sie das den Freundinnen versprochen hat4.

Also los. Weil Phil nicht mehr durch Triest fahren will5, geht es durchs Hinterland, dann eine Halbinsel immer am Meer entlang, irgendwann kommt dann meine übliche Wortmeldung: “Öhm, ich bräuchte mal ne Pinkelpause.” Außerdem wäre allmählich Mittagessen nicht ganz schlecht, also wird nach einem Bistro/Restaurant/Bar Ausschau gehalten. Tja, blöderweise gibt es sowas in dieser Gegend nicht.  Doch, da! Zu. Also weiter, nach Büschen suchen. Nachdem dann einer gefunden ist, ich mich von Mücken hab zerstechen lassen6 geht es weiter. Nächster Zwischenstopp: Supermarkt. Phil und Prissi kaufen ein, ich lasse mich in der Sonne langsam garen und pass auf, dass niemand was auf die Moppeds legt. Das mit der Pause im Schatten vor der Grenze wird nix mehr, also machen wir in Kroatien auf einem Friedhofsvorplatz Rast und vertilgen Brot, Schinken, Käse und Salami. So macht Urlaub Spaß. Als nächstes fahren wir nach Umag, halten höchst illegal und ich schicke die beiden auf Souvenirjagd, von der sie auch schnell erfolgreich wieder zurückkommen.

Und nu? Da wir keine nennenswerten Mengen an Kunar mehr haben7, beschließen wir, zurück nach Slowenien zu fahren und da zu tanken und zu übernachten. Wortmeldung “Ich sollte in spätestens 90 km tanken.” Auf zur Grenze, drüber, schnell tanken, sind laut Navi 50 km, passt. Jahaa, denkste. “Deutschland? nein, nix hier, hier nur local, nicht international.” Gnarf, wie ich Grenzen hasse. Bis zur nächsten Tanke hinter dem Grenzübergang, den wir nehmen können, sind es jetzt noch 40 km. Geschätzte Restreichweite: 41 km. Huiuiui, knappknappknapp, aber an der Tanke kriege ich dann doch grade mal 13,6 l für 300 km in den Tank. Spritsparwunder. :)

Nachdem wir vollgetankt haben, kleines Pow-wow: Wo übernachten: navi befragen: in Ankaran, 13 km von der Tanke, am Meer, ist ein Campingplatz. Beutekind: “Am Meeer? au Ja!” Damit ist die Entscheidung gefallen, und wir fahren los. Am Campingplatz dann die Überraschung: Mobile home kommt auf 160€/Nacht8, und fürs Campen wollen sie uns auch stolze 40,50€ abknöpfen. Nachdem wir dann noch 5 Minuten an der sich nicht öffnenden Schranke stehen und von uns erwartet wird, auf 3x2m umzudrehen, um einen anderen Weg auf den Campingplatz zu nehmen, beschließen wir, wenn die sich soo gegen unser Geld wehren, drängen wir es ihnen nicht auf. Die Touristeninformation findet uns eine Pension in Koper, mit Wlan, für 20€ die Nase, und die Moppeds dürfen in den umzäunten Hof. Das hört sich quasi perfekt an, auch wenn das Bad nicht auf dem Zimmer ist, die nette Bar macht das durchaus wieder wett, und wir fühlen uns auch irgendwie willkommener.  Morgen geht’s dann auf den zweitägigen Heimweg.

  1. Phil im Fleece auf der dünnen Thermarest fror wohl etwas mehr []
  2. hinter zwei Sicherheitszäunen []
  3. inkl. großem Genörgel, das alte Zelt sei ja doch viel besser als das neue []
  4. Mein Vorschlag, irgendwas in Italien zu kaufen und zu behaupten, es käme aus Kroatien, wurde abgelehnt, dabei fand ich den soo gut. []
  5. wirklich keine schöne Stadt []
  6. Ich hab mich beeilt, aber die Viecher sind schnell []
  7. Glücklicherweise so wenig, dass es auch nicht mehr für ein Hello Kitty-Schlüsselband aus dem Automaten an der Hauswand reicht []
  8. 110 regulär, 20% Aufschlag für weniger als drei Nächte, 30€ Endreinigung []

Es regnet, es regnet, die Maschinenbäuerin wird nass…

Posted by – 31. August 2010

Es regnet, es regnet, die Maschinenbäuerin wird nass...

So ganz schlecht fing der Tag nicht an. Wunderbar geschlafen und so gegen acht Uhr erholt aufgewacht, gab es noch einen Frühstückstee, bevor wir die Moppeds in der Garage wieder beluden und uns auf dem Balkon über den Tagesplan unterhielten. Dann fing es an, leicht zu nieseln, und Phil meinte, das wär ja blöd auf dem Kopfsteinpflaster den Vrsic hoch. Kopfstei-was? Kopfsteinpflaster. Irgendwas ist ja immer. Also noch von der netten Wirtin Sanja verabschiedet, und los. Mit dem Gedanken, die Mohawk-Hose Nr. 5 hält ja dicht wie am Freitag auf der Regenfahrt zum Reifenwechsel1 festgestellt, fuhr ich wohlgemut den Vrsic hoch. Beim vorgelegten Tempo in Ordnung, die Kehren sind nicht allzu eng, zwischenrein gibt es auch ein paar spaßige Kurven, gefiel mir das ganze trotz der 50 Kehren rauf und runter. Dann bei imer stärkerem Regen das Socatal entlang. Der Fluss ist ja ein Traum, selbst bei solchem Wetter leuchtet er einen türkis an.2

Tja, und dann… dann kommt ein seltsames, wohlbekanntes Gefühl auf: Feuchtigkeit und Kälte im Schritt. Beim Frühstücksstopp im Socatal3 stellte ich auf dem Klo fest: Jupp, auch Nr. 5 ist undicht.  Na super, meine Regenkombi war zwar dabei, aber wurde grade vom Beutekind benutzt. Also hoffen, dass es nicht so schlimm wird und bald aufhört zu regnen. Pustekuchen. Kurz vor Nova Gorice kam das Wasser in meinen Stiefeln an. Die sind zwar wasserdicht, aber wenn’s die lange Unterhose entlang reinläuft, hilft die Goretexmembran auch nichts mehr. Tankstopp4, ich stelle fest, so kann ich nicht weiter, wir brauchen einen Klamottenladen. Ich bin soweit, dass ich ohne mit der Wimper zu zucken eine Rukka-Komplettausstattung nehmen würde, nur um warm und trocken zu sein, egal was es kostet. Leider gibt es nur eine Regenkombi von V-Max in XL, die aussieht als hätte ich Elefantitis in schwarz. Aber wenigstens werde ich nicht mehr nasser5 und der Wind wird ein wenig abgehalten, das heißt, allmählich ändert sich das Gefühl von kalt und nass zu warm und nass. Auch ne Art Fortschritt.

Irgendwo, noch viel zu weit von Krk entfernt, halten wir an einer Gaststätte. Zwei Cappucino für Phil und Beutekind gibt es, Tee haben sie nicht, auch keine heiße Schokolade. Nagut, steh ich halt rum und frier. Bis uns auffällt, da gibt es Pizza. Eine Pause und heiße Kalorien wären jetzt eine tolle Idee. Wir gehen also rein, bestellen uns Pizza, und während ich alles im Umkreis von 50 cm befeuchte, wird das Wetter besser. Anfangs sehen wir noch ein kleines Fleckchen blau, bis sich allmählich parallel der Himmel und meine Stimmung aufhellen und irgendwann tatsächlich viel blauer Himmel zu sehen ist. Und zwar in Richtung Meer, grob geschätzt Triest. Sofort werden die Reisepläne geändert, und wir suchen uns bei Triest einen Campingplatz, der zwar nur Steinboden, dafür aber Blick aufs Meer und heiße Duschen hat. Dann noch ein Tee, das Wissen, dass jetzt 3 Tage lang die Sonne scheint6, und der Tag nimmt doch noch ein erträgliches Ende. Mein Handy zeigt zwar 5 Balken i-tim Empfang, aber der UMTS-STick mit  Tim-karte liegt daheim. So kann Phil leider nur die Route für morgen7 planen, aber nicht ins Internet.

  1. blitzneue Anakee 2, wo Phil sich mit seinem fast blanken TKC80 nicht waffelt, kann ich also ohne auch nur ansatzweise nachzudenken hinterherbraten []
  2. *schwärm* []
  3. Hamburger fürs Beutekind, Croissant für Phil, eine heiße Schokolade für mich []
  4. Die KLE genehmigt sich bei dem Tempo trotz voller Beladung unglaubliche ,5l/100 km []
  5. auch wenn das nur schwer möglich wäre []
  6. Die Information gabs kostenlos zur 60€ teuren Regenkombi dazu []
  7. Souvenirkauf in Kroatien []

Allmählich…

Posted by – 29. August 2010

Allmählich...

stellt sich das Urlaubsgefühl ein, wie man sieht auch bei Phil. ;) Da wir etwas [tm] später loskamen als geplant, reichte es nicht mehr vor dem Dunkelwerden ins Camp Soca. Einerseits schade, das ist ein klasse Campingplatz, und die Feuerschalen sind eine gar tolle Idee. Andererseits haben wir jetzt eine Ferienwohnung mit WLAN für 3 für eine Nacht für 50€1, die Moppeds stehn in einer Garage und wir müssen morgen, wo es regnen soll, nicht noch ein wahrscheinlich nasses Zelt2 einpacken und können als allererstes den Vrsic-Pass fahren. Wir “wohnen” quasi 100 m vor der ersten Kurve. Irgendwie scho scheeee. :) Und zur Begrüßung gab es sogar zwei Jägermeister3 und nen Eistee für das Beutekind.

Ausführlichere Neuigkeiten gibt’s dann, wenn wir wieder zuhause sind. Als Dauerurlauberin45 mag ich mich nicht zu sehr verausgaben.

  1. Nachdem Phil mitleiderregend ausgesehen hat, konnte er den Preis von 60€ runterhandeln []
  2. bzw. 2 []
  3. Da Phil ja nix trinkt, beide für mich, *schüttel* %-) []
  4. tm elric []
  5. deshalb habe ich dieses Jahr auch nur noch 2 Urlaubstage… vom letzten Jahr []

Was ist das?

Posted by – 1. August 2010

Was ist das?

Genau, mein neuer Crosshelm.

Nach der dritten Frage von $Süßem, ob ich nicht auch einen Hornet für 110€ will, und der dritten Antwort “Nein, der passt nicht”1 schaute ich um des lieben Friedens doch mal in den Polo-Onlineshop. Oha, was seh ich denn da? Einen VFX-W TC8. Shoei Crosshelm, sehr schick, von 399,- auf 149,95€ runtergesetzt, noch verfügbar in XS und in wunderbar zum Rahmen der KLE passendem Orange. *Klick* meins. Bei der Gelegenheit noch klappbare Titangabel und -Messer für je 5 statt 10€. Macht zusammen mit den 30% Rabatt 116€ inkl. Versand.

Heut Abend stand das das Paket auf dem Tisch. Also ausgepackt. Wau. Schick, seehr schick. Und so schöne Details, haufenweise Belüftungsöffnungen, Notentriegelung für die Wangenpolster2, komplett herausnehmbares Innenpolster3 und irgendwie kann man das Ding komplett zerlegen. Feinfeinfein, sogar eine Bedienungsanleitung ist dabei. Und die Crossbrille passt auch rein.

Und jetzt zur Gretchenfrage: Passt er? Also angezogen. Huiii, geht der schwer auf, oben drücken hilft. Ja, der sitzt stramm. den helm auf dem Kopf bewegen? Keine Chance. Der sitzt supersatt. Minimaler Druck an der Stirn,4 aber nach ein paar Minuten keine Kopfschmerzen. Demnächst mal bei ner kleinen Tour ausprobieren.Ein Helmrucksack war auch dabei. Der ist aber zu klein für den Helm, solang ich das Schild nicht abbaue.

Achja, das Titanbesteck. Ist Besteck, aus Titan und klappbar. Superscharf ist das Messer jetzt nicht, aber auch das wird demnächst ausprobiert.

  1. Der XS drückt böse an der Stirn, nach 5 Minuten aufziehen krieg ich Kopfschmerzen, und der S wackelt mir auf dem Kopf rum. []
  2. damit man den Helm nach einem Unfall besser abnehmen kann []
  3. Bei nem Crosshelm absolut notwendig []
  4. das gibt sich entweder oder wird mechanisch beseitigt, indem ich das Polster an der Stelle eindrücke/abraspele []

Klackerdiklacker

Posted by – 13. Juli 2010

so hört sich die KLE irgendwie an, wenn ich mit Crosshelm fahre. Da ich jetzt recht lange mit dem geschlossenen und deshalb leisen Shoei gefahren bin, erschrak ich am Wochenende über die Geräusche, die ich aus der Motorgegend hörte. Also bei $Werkstatt ums Eck angerufen, was er denn für Ventileinstellung nehmen würde. Ich soll erstmal vorbeikommen, ob es nicht was anderes ist. $Süßen für heute Abend zu $Werkstatt bestellt, mich abholen, da ich damit rechnete, die KLE gleich da zu lassen1.

Tja, und dann kam ich an, ließ die KLE laufen, es klackerte und schepperte wieder und – er schaut mich an. “Hört sich doch ganz normal an?” Da war ich wohl ein wenig übervorsichtig. Aber wenigstens kann ich jetzt  beruhigt durch die Gegend heizen.

  1. schnüff []

cooler Tipp für heiße Tage

Posted by – 11. Juli 2010

auf dem Motorrad:

langes Oberteil unter der luftdurchlässigen Jacke1 mit Wasser tränken2. Ich glaub ohne die Verdunstungskühlung wär ich heute3 bei 34°C und mehr einfach nur tot von der KLE gekippt. Und dank langen Ärmel bin ich nicht in der jacke klebengeblieben.

Ich glaube allerdings, bis die Hitzewelle rum ist, werde ich das Mopped erstmal nur abends, wenn überhaupt, bewegen.

  1. und wenn vorhanden das Halstuch []
  2. jede halbe bis ganze Stunde auffrischen, dann isses nämlich wieder trocken []
  3. Hahntennjoch, Ochsengarten, Kühtaisattel und zurück []

Heckwarze

Posted by – 8. Juli 2010

Doch, praktisch ist so ein Topcase schon. Und ich seh mich ja beim Fahren nicht selbst. ;)

Und wo ich grade schonmal in der Werkstatt war1, hab ich auch gleich wieder die Räder mit den Anakee montiert. Und dabei festgestellt, dass der hintere noch 2mm Profil hat. Nachdem ich am WE eine Spritztour2 von wahrscheinlich 400 km Autobahn machen werde, ist der wohl nächste Woche illegal und ich kann mir nen Neuen kaufen. Juhu. Wirklich geil, wie leise die Reifen im Vergleich zum K60 sind. Beim Bremsen hoppelt’s jetzt auch nicht mehr, und die KLE ist mit den Anakees auch ein klein wenig agiler und gleichzeitig ruhiger in Kurven. Den K60 heb ich mir für den nächsten Geländeurlaub auf, genug Profil hat er ja noch.

Diesmal hab ich den Ruckdämpfer nicht vergessen3, aber festgestellt, dass spätestens im Winter wohl eine Bremssattelüberholung fällig ist. Die Beläge hinten sind doch arg ungleichmäßig abgenutzt, und Kolben zurückdrücken sollte auch etwas leichter gehen.4

Dee Kettenmax wurde auch gleich ausprobiert, und es ist unglaublich, was da an Schmodder abgeht. Igittibäääh. Bissel Schlamm war auch noch dran, dieses Souvenir von Sardinien musste aber auch dran glauben. Genau wie der gerissene linke Handprotektor, der ausgetauscht wurde.

Zu guter Letzt wurde dann ausprobiert, wieso kein Strom bei meinem Zumo ankommt. Oh Wunder, es liegt mal wieder an der Halterung. Da das gerüchtehalber damit zusammenhängen kann, dass sie an Dauerplus hängthing, habe ich noch schnell die Sitzbank abgebaut und mit dem Kommentar “Das ist Elektrik, das kann ich nicht” das Anklemmen an eine geschaltete Leitung delegiert.

Knapp 4 Stunden Gebastel, und ich hab die nächsten Projekte5

  1. Die Trägerplatte kam sich mit den Kofferträgerhaltepunkten ins Gehege und musste deshalb spanabhebend bearbeitet werden []
  2. Im Wortsinn, muss bei den rumkurenden Eltern den Garten gießen []
  3. bin ja lernfähig []
  4. Ja, ich habe passend zu den Bremsscheiben auch gleich die Beläge wieder gewechselt. []
  5. Bremsbeläge hinten, Bremssättel, Seitenständerverbreiterung) schon wieder auf der Liste. Macht Spaß. ((im Ernst []