Category: die lieben Kollegen

strapazierfähig

Posted by – 6. Mai 2010

Muss man schon sein, so als Phrase. Vor allem “Never attribute to malice what can be adequately explained with stupidity” bete ich grad oft wie ein Mantra vor mich hin.

Zum Beispiel vorhin. Meine Messkampagne ist quasi rum, ich bin mit Vorbereitungen fürs Institutsjubileum1 morgen beschäftigt, Gitter2 ausbauen, Plakate zuschneiden und aufhängen, was dann $Kollege3 übernahm, da kommt $Spezialkollege an. Ja, er müsse ja dann auch mit hitzdraht messen, ob ich ihm denn das alles mal erklären könnte.Müsse aber nicht sofort sein, später ginge auch noch.

Args. Nagut, er kommt nach mir in den Kanal, dann nehm ich mir die Zeit, man ist ja kollegial, aber wenn, dann gleich, dann hab ich es vom Hals. Nach einer guten halben Stunde4 kam dann raus, der Bubb macht gar keine Grenzschichtmessungen in seiner Messkampagne. Er wollte nur mal wissen wie das alles funktioniert.

“never attribute to malice..:” bis das Bedürfnis, ihm das grade ausgebaute Gitter ins dumme Grinsen zu schlagen aufgehört hat.  Als hätt ich nix besseres zu tun, als gäb’ es nicht genug andre Leute, die ihm das bei Gelegenheit oder wenn er die Messungen machen muss, dabei helfen könnten. NEIN, heute muss er mir ne halbe Stunde Zeit stehlen, die ich gut für andere Dinge hätte brauchen können. So wie packen. Hab ja nur noch heut Abend.

  1. sic! []
  2. ist ja geheim []
  3. Aka Capo, [tm] Siegfried []
  4. In der er sich dann Dinge aufschrieb wie in welcher Zeile einer Konfigurationsdatei was zu ändern ist []

Geschützt: Liebe $Kollegen Numerologen

Posted by – 7. April 2010

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Hallo lieber Exkollege

Posted by – 22. Februar 2010

Solltest Du Dich wundern wo Deine Einkommenssteuererklärung 2009 hingekommen ist:

Sie wurde grade auf dem Drucker in Deinem alten Büro ausgegeben.

Gnihi.

Geschützt: Lieber Projektleiter beim Industriepartner

Posted by – 19. Februar 2010

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Sooo nicht!

Posted by – 13. Februar 2010

Sooo nicht!

Hört mal, Kollegen, es kann nicht angehn, dass ich nur eine Kiste Bier kaufe und die nichtmal zur Hälfte leer wird, wenn ich euch zum Kässpätzle Essen einlade.

Ich bin schwer enttäuscht, wirklich.

Gerätebeschaffung

Posted by – 14. Dezember 2009

$Spezialkollege am Freitag, als das Gespräch darauf kam, dass CFD-Rechnungen immer recht lang dauern, weil sie auf den Altixen des Rechenzentrums laufen und wir uns da die Rechenpower eben teilen müssen:

“Ich wollte Chef mal vorschlagen, dass wir uns so einen Rechner fürs Institut kaufen. Das muss man dann halt mal aus nem Drittmittelprojekt finanzieren, oder abstottern. Selbst wenn die ganz teuer sind und 100k€ kosten, wenn man dann von jedem Projekt ein paar k€ abzwackt. … Hinstellen? Na, drüben in Andis Büro, da ist doch Platz. Oder zur Not an den Windkanal.”

Ich hoffe, er macht $Chef den Vorschlag. Und ich hoffe, ich bin dabei, um $Chefs Gesicht zu sehen. Harhar!

Was machst Duuu denn hier?

Posted by – 5. Mai 2009

Was machst Duuu denn hier?

Sprach mein Kollege, und ich wunderte mich ein wenig, hatte ich ihn doch schon eine gute Stunde vorher begrüßt. Er meinte aber nicht mich, sondern einen vierbeinigen Besucher: Irgendwie hatte sich eine Katze in unser Büro geschlichen und war nun auf dem Weg zur Tür. Haha, nicht so schnell! Ich kann doch keine Katze ungestreichelt lassen. :) Damit nahm das Verderben seinen Weg. Einmal gestreichelt, fand die Kleine nämlich Gefallen an unserem Büro und zeigte sehr wenig Ambitionen, es wieder zu verlassen.

Nach diversen Putzeinlagen auf verschiedenen Regalen spazierte sie erstmal über meine Ordner, um dann auf meinen Schoß zu springen. Ist ja ganz niedlich, außerdem war ich gerade sowieso mit Lesen beschäftigt, da störte sie nicht wirklich. Das tat sie schon eher, als sie dann auf meinen Schreibtisch sprang, mir zuerst ihren Hintern ins Gesicht hielt, danach mit mir spielen1 wollte. Als sie mir dann auch noch auf den Kopf springen wollte, war’s dann gut und sie landete erstmal etwas unsanft auf dem Boden. Auch kein Problem, putzt katze sich halt eine Weil, um dann fröhlich eine Runde über die Schreibtische zu drehen und aus dem Fenster zu schauen. Als es zum Mittagessen gehen sollte, wollte das Tier sich nicht wirklich vertreiben lassen, also haben wir einfach abgeschlossen und gehofft, dass sie nicht auf das nicht vorhandene Katzenklo muss.

Große Überraschung, nachdem zuerst ich zurück kam: Kätzchen musste nicht aufs Klo, aber hatte sich meinen Stuhl auserkoren, darauf ihr Nickerchen zu halten. Nachdem ich sie da verscheucht hatte2, tapste sie erstmal beleidigt zur Tür raus. Schön, kann ich in Ruhe meine Brötchen essen. Als $Kollege aus der Mensa zurückkam, lag sie auf seinem Stuhl. Hehe :)

So ging das dann noch den ganzen Nachmittag. Die neue Bürokatze lag mal auf meiner Tastatur, mal auf der von $Kollege, mal auf einem Tisch, mal auf einem Schoß. So gegen halb fünf beschloss sie dann wohl, es sei Zeit für Feierabend und verließ uns. Bin ja mal gespannt ob sie morgen wieder aufkreuzt, scheint ihr ganz gut bei uns gefallen zu haben.

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  1. =mich leicht kratzen und in die Finger beißen []
  2. faszinierend, wie weit man einen Stuhl kippen muss, damit eine Katze runterrutscht []

Der Niet – die Niete

Posted by – 1. Mai 2009

Der Niet - die Niete

Eine Niete ist das, was man in der Lotterie zieht1, ein Niet ist ein Verbindungselement aus dem Maschinen- und Flugzeugbau. Nur um das mal klarzustellen. In eine Nietzange kommt ein Niet, keine Niete. Sonst wird das mit dem Nieten nix.

Aber ich kenn’ den Unterschied ja, draum hat es funktioniert. Mit der von Wolferl geliehenen Nietzange2 und den von Phil gekauften Nieten3 stand ich gestern schon in der Werkstatt und stellte fest: ein 3er-Bohrer tut’s nicht bei Blindnieten4 mit Kopfdurchmesser 3,2. Und ein 3,3er Bohrer war nicht zur Hand.

Heut wollte $Süßer dann seine Räder an der Dose wechseln, und das wollte er in der Werkstatt tun. Erfreulicherweise hatte Franz einen 3,3er Bohrer, den er mir auslieh. Also frisch ans Werk, die Koffer auf die Werkbank, Phils Bohrmaschine in die Hand5 und drauflos gebohrt.

Das schöne an diesen schweren Trumm ist ja, dass man quasi nicht drücken muss beim Bohren, das erledigt alles die Graviation.

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Neun Löcher je Koffer, und dann zack-bumm Niete rein.6 So. Das ging ja ratzfatz, was nun? Aaah, da liegt ja noch die Folie rum, mit der ich meine Koffer innen einkleiden wollte. Ziel der Aktion: Aluabrieb auf dem Inhalt verhindern. Mittel zum Zweck: schwarze Velours-Klebefolie, 2 Rollen à 45 cm x 1m.7 Also frisch ans Werk, und die Folie eingeklebt. Hat auch fast gereicht, nur für den Boden muss ich nochmal einkaufen gehen, flööt.8

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Dann hatte ich noch Niete über. Und stellte bei einem Blick auf Phils Koffer fest, dass der Touratech-Kanisterhalter erstaunlich gut zu meinem Klappspaten passen könnte. Hmmmm. Und oh Freude, er hatte noch einen nicht verbauten Halter rumliegen. Bohrer, Niete und Nietzange wieder raus, und angebaut.

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Ist das geil oder ist das geil? Passt, als wäre es genau dafür gemacht.

  1. und manchmal leider auch als Student im Praktikum hat []
  2. Danke nochmal []
  3. Akkusativ, da passt das []
  4. Dativ, immer noch richtig []
  5. auf die Zehenspitzen gestellt []
  6. Ging recht flott, nur größere Hände hätte ich mir gewünscht, ich kam kaum um die Zange rum. []
  7. *hüstel* 3 wären besser gewesen []
  8. Mal schaun, vielleicht ja Folie im Gras- oder Stein-Look *g* []

Wetten und dergleichen

Posted by – 24. Februar 2009

Meinte $Kollege doch vorhin auf dem Weg zum Mittagessen, wir würden uns nicht trauen, bei ihm mitzufliegen.

Auf mein Angebot, ich flieg bei ihm mit, wenn er bei mir mit fährt, kam aber keine Antwort. Soviel zu “nicht trauen” ;-) Schutzkleidung für ihn würde sich ja sicher finden.

Mitleid

Posted by – 2. Februar 2009

Heute morgen kam ich an den Kanal, die Reste von meiner Messkampagne letzte Woche noch aufräumen, wozu ich am Freitag Abend nach über 10 Stunden irgendwie keine Lust mehr hatte. Die großzügig verteilten Zettel1 hatten leider ihre Wirkung gezeigt und $Kollege war fröhlich am umbauen im hinteren Teil des Kanals.

Als er dann nach vorne kam, erkannte ich ihn grade noch an der Stimme. Was war passiert? Nun, er muss am Donnerstag einen Vortrag halten, und er muss wohl der Meinung gewesen sein, dafür einen ähm wie sag ichs Naja, er war beim Friseur. Die Haare ungefähr auf ein Viertel der bisherigen Länge gekürzt, wuschelte da nix mehr.

Er schien es zwar für nötig gehalten zu haben, aber die leisen Flüche über das Seminar machten nicht den Eindruck als sei er glücklich mit dieser Entscheidung.

Und ich dachte, es seien immer nur Frauen, die nach einem Friseurbesuch unglücklich sind…

  1. “Das räum ich am Montag raus” “Das auch” etc. []