Beim Friseur: “Womit kann ich ihnen helfen?” ist nicht die schlauste aller Fragen. Mit einer Frisur, das sieht man doch. Aber danke für den Termin am Montag.
Category: nett gemeint, wahrscheinlich…
Liebe “Empfangsdame”
Zuckerkügelchen!
Da kommt man mit Insektenstichen in die Apotheke, die nässende Bläschen werfen, den Knöchel auf fast das Doppelte des normalen Umfangs anschwellen lassen, und mehrere cm durchmessende steinharte Platten unter der Haut verursachen in die Apotheke, weil man was will, das hilft. Und dann? Wird einem gesagt, da nimmt man am besten zu dieser *auf die Theke klatsch* Salbe noch was ein. Hö? kleine Kügelchen in einem Glasröhrchen?
D12?
Die versucht mir Globuli anzudrehen? Wollte ich etwas, das nicht gegen die Stiche hilft, wüsste ich billigere Alternativen1. Ein so freundlich wie möglich2 gehaltenes “Mit Homöopathie fängt man bei mir nichts an” führte dann dazu dass die Salbe auch verschwand.
Ich habe wenigstens noch ein bischen Hoffnung, dass die dann gekaufte Salbe mit Wirkstoff vielleicht echte Linderung bringen könnte3. Schaunwermal. Aber Zuckerkügelchen? Die machen in der Dosierung nicht mal dick. Und mit 0 Wirkstoffmolekülen auch sonst nichts. Auf dem Weg raus sah ich dann noch das Schild “Auch schon Homäopathie-Fan?” im Eingang hängen. Nein, bin ich sowas von nicht. Und ob ich da nochmal einkaufe4/um Rat suche, muss ich mir nochmal gut überlegen.
Sieht sowas aus als würde es durch Zuckerkügelchen besser?
[Update] Was ich gegen Homöpathie habe? Nun, sie wirkt nicht. Sie kann das auch gar nicht, es ist nur Wasser. Und was es schadet, kann man unter anderem hier oder hier nachlesen.
- Sogar welche, die tatsächlich was helfen, Kälte lindert den Juckreiz und den Schmerz wunderbar [↩]
- also nicht sehr, mir standen die Nackenhaare zu Berge und ich hätte sie am liebsten angesprungen [↩]
- Wär ja schon was, wenn sie nur noch wie normale Mückenstiche jucken würden [↩]
- gut, Kopfwehtabletten vielleicht, die Apotheke liegt auf dem Weg von der Arbeit nach Hause [↩]
Hellseherei 6, setzen.
Da schreib ich ne Firma an, um technische Daten eines ihrer Produkte zu erfahren. Im Gegensatz zu etlichen anderen erhalte ich sogar eine Antwort.
“Wir glauben nicht, dass $Produkt für das was sie vorhaben geeignet ist.”
Ich kann mich nur nicht daran erinnern, Details zu dem, was ich vorhabe erwähnt zu haben. Stattdessen wird mir die Verwendung diverser $Riesenklopper, die ich nie und nimmer eingebaut kriege, empfohlen.
Vielleicht sollten die ihre Glaskugel mal wieder putzen…
Urlaubsreif
ist man spätestens dann, wenn man sich in einem Winter statt der üblichen einen gleich drei Erkältungen einfängt, davon zwei in weniger als drei Wochen.
Zum Glück hab ich heute das letzte mal dieses Jahr gearbeitet und nächstes Jahr fange ich erst Mitte Januar wieder an damit.1 Und jetzt wird erstmal ausgeschlafen. Ob der für morgen Abend geplante Auftritt als Miss Moneypenny2 auf der James-Bond-Si((sic!))lvester-Mottoparty stattfinden kann, steht allerdings noch in den Sternen. Ich hoffe das beste, ansonsten gibts halt nen Abend mit viel Tee und Hühnersuppe345 auf der Couch.
*schnörfz* und Happy Hogswatch!
- Nagut, ich hab mir etliche Paper und Unterlagen fürs Praktikum mit heim genommen, aber ein bis zwei Stunden pro Tag gemütlich auf der Couch was lesen fällt noch unter Urlaub. [↩]
- oder vielleicht doch Q? [↩]
- bääääh! [↩]
- Schade, dass keine verschachtelten Fußnoten gehen. [↩]
- Wo ich das doch soo gern mach [↩]
Bastelkram
Zu Weihnachten bekam die KLE von $Süßer und von mir selber lustigen Bastelkram.1.
Die Sturzbügel hab’ ich recht günstig auf ebay schießen können, und da ich ja doch gern das ein oder andre mal auf unbefestigtem Untergrund fahre, hielt ich es für ne sinnvolle Investition, um etwas entspannter an die Sache ranzugehen.2
Die Kofferträger hält der Kradist wohl für eine sinnvolle Investition, um nicht mehr das Gepäckmotorrad3 geben zu müssen, während ich ihm mit leichtest bepackter4 KLE quasi Kreise um ihn fahre5
Jedenfalls hab ich, wenn die Temperaturen wieder steigen, was zu basteln. Juhu.
- Tool tube hab ich aber immer noch keine. [↩]
- Noch entspannter wird’s, wenn ich Ersatzhebeleien mitnehme, für den Fall dass da was abbricht. [↩]
- Koffer, Topcase, Taschen, mit Zelt, Klamotten, Schlafsäcken, Thermarests und Stühlen, auf so ne R12GS geht
erstaunlich viel Zeug [↩] - Eine Hecktasche hab ich ja [↩]
- Träumen wird man ja noch dürfen [↩]
Das Atomium
Aber ich war ja nicht ausschließlich zum Arbeiten in Brüssel. Am letzten Nachmittag hatte ich noch ein paar Stunden, bevor ich zum Flughafen musste. Ich stand vor der schwierigen Entscheidung: Schokolade kaufen oder das Atomium besuchen. Zugunsten meiner Linie und meines Gepäckgewichts (jedes Kilo Übergepäck kostet 10€) beschloss ich, mich an Fabio und Niklas anzuhängen und entschied mich folglich fürs Atomium. Praktischerweise befand sich quasi direkt vor dem Hotel eine U-Bahn-Station, und schon waren wir da:
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Ins Hoteeeeel?
Das dachte ich mir Sonntag Abend. Eigentlich wollte ich ja nach Brüssel, und nicht in Genf ins Hotel. Aber erstens kommt es anders und so weiter…
Die ganze Geschichte von Anfang an:
Vom 6.-10. Oktober ist beim VKI in/bei Brüssel ein Lehrgang zum Thema Strömungsmesstechnik. Da hat $CHEF mich hingeschickt. Brav wie ich bin, buchte ich also einen Flug für Sonntag hin, Freitag zurück,und ein Hotel. Im Hotel meine Kreditkartendaten hinterlassen, damit ich auch Abends um 8, als ich anzukommen gedachte, mein Zimmer sicher bekomme. So weit, so unspektakulär. Sonntag mittag hab ich mich dann mit vierrädrigem Premiumschrott zum Flughafen chauffieren lassen, war natürlich viel zu früh da, aber besser als zu spät. Oh, ich hab hinwärts ja nen Zwischenstopp in Genf. Drum dauert das so lang, alles klar. Also Check-in, durch die Sicherheitskontrolle, noch ein Buch gekauft, dass mir nicht so langweilig wird. Vielleicht hätte mich der Titel stutzig machen sollen: “mieses Karma”, ich glaube ich habe hellkäuferische Fähigkeiten.
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Nie wieder
Geschichte von damals [tm]:
Nie wieder gehe ich mit einem Kleid in der Werkstatt ein Ersatzteil abholen. Mein Auto, ein Kadett, hatte mir freundlich einen Teil dess Sonnenblendenhalters zugeworfen. Keine große Sache, ist mit einer Schraube festgemacht. Also Teil beim Händler bestellt, einige Tage später vorbeigefahren. Ich knapp 1,60 m groß, lange Haare, langes Kleid, und ein recht junger Mitarbeiter hinter der Theke. Der holte das Teil, drückte es mir in die Hand und es entspann sich folgender Dialog: (Zur Erinnerung: es geht um ein kleines Plastikteil, das mit einer Kreuzschlitzschraube fest gemacht wird)
Er: Kriegen Sie den Einbau denn alleine hin?
Ich: Ja, ich hatte schonmal eienn Schraubendreher in der Hand…
Er: Falls es nicht klappt, kommen Sie nochmal her, ich erledige das dann für Sie.
Nie wieder im Kleid…
Ich hab sie!
Heute hab ich mein neues Motorrad abgeholt. KLE 500, 8400 km, 3 Jahre alt, golden (irgendwas is ja immer). Ist ja erst mein Viertes, also hab ich freundlich genickt und so getan als würde ich zuhören, als mir $Verkäufer erklärt hat, was ein Ölstand ist, wo ich den Blinker an- und ausschalte und wie der Choke und der Benzinhahn funktionieren. Egal, auch das ging rum und jetzt wird erstmal gefahren.









