Category: D’Oh!

Isroma(s)c(hinenbäuerin)

Posted by – 14. April 2011

Ich muss „nur“ bis Ende nächster Woche ein bis zwei Seiten Abstract schreiben, dann darf ich nächstes Jahr da hin.1

$Exkollege_2 hat schon zugestimmt, dass ich seine Daten verwursten darf. Wenn $Industriepartner rumzickt, muss ich vielleicht um das Paper vollzukriegen noch $Exkollege_1 fragen, ob ich die Daten die er für seine Diss verwendet hat für nen Vergleich zweitverwerten darf.

 

  1. Jaaa, prinzipiell muss ich dann auch noch bis August das Paper schreiben und es muss akzeptiert werden, aber das sind Feinheiten. []

Reisen…

Posted by – 2. April 2011

…Ist teuer und macht hässlich.
Dass es nicht umsonst ist, sich um die halbe Welt fliegen zu lassen und dort dann ein Motorrad zu mieten war ja eigentlich klar. Auch die knapp 60€ für den Reisepass sind, wenn man es auf die 10 Jahre umrechnet die er gültig ist, erträglich.
Wirklich schlimm sind die Verbrecherfressenfotos aus dem Automaten. Mit den übrigen 3 Stück kann ich echt nur eins machen: Wegschmeissen, und vorher möglichst noch verbrennen.

20110402-122745.jpg

Ich geb’s ja zu

Posted by – 14. Januar 2011

Ich geb's ja zu

Die Dose1 hatte jeden Grund, nicht mehr anzuspringen, mit den Zündkerzen. Vor allem wenn man sich mal anschaut wie weit die vom netten gelben Mann zurechtgeklopft wurden. Ich hab sie auch ganz bald gewechselt.

Zündverteiler, -Kabel und was ich sonst noch alles brauche, habe ich auch, hat mich zusammen mit den Zündkerzen 90€ gekostet. Das geht ja noch, und der Einbau scheint sich auch nicht allzu kompliziert zu gestalten, ich muss nur hoffen dass die zwei Schrauben die die Verteilerkappe halten, ohne allzu große Kämpfe raus gehen.

  1. Für die Nichteingeweihten: Das heißt „das Auto“ []
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Ja, is denn scho wieder Weihnachten?

Posted by – 10. Januar 2011

Heute morgen machte ich mich gähnend auf den Weg zum Auto, um mich1 zur Arbeit zu begeben, setzte mich rein, dreht den Zündschlüssel und hörte etwas erstaunt dem „uiuiuiuiui“ zu, auf das längst überfällige „bromm“ wartend. Das sich aber stur weigerte sich hören zu lassen. Mpf. Also Taxi2. Hin und zurück. Auf dem Heimweg sicherheitshalber3 noch 5 l Sprit in den Reservekanister gefüllt. Heimgekommen, Sprit in den Tank gefüllt, Schlüssel eingesteckt, rumgedreht, uiuiuiuiuiuiui. Kein bromm. Mipft.

Also rein, Telefon geholt, das AC/DC-Kärtchen gezückt und angerufen. Auto springt nimmer an. Ja, Strom is drin, Anlasser dreht eifrig. Jaa, Sprit is auch drin4. Gut, sie schickt jemand. Kaum 2 Stunden später ist dann auch schon jemand da. Hört sich das Uiuiuiui an, stimmt mir zu dass es nicht die Batterie ist, macht die Motorhaube auf, sacht zuerst „Anlassen“ und dann „Das leuchtet ja wie ein Christbaum.“5 Fünkchen überall, von der Verteilerkappe die kompletten Kabel entlang, alles morsch, alles reif für einen Austausch. Einige Minuten wischen und irgend etwas WD40-artiges aufsprühen später funkt nix mehr. Ändert leider nichts am fehlenden bromm.

Starthilfespray kommt zum großzügigen Einsatz, bewirkt aber nichts. Also eine Zündkerze rausschrauben. Ubbsi, „bissel“ großer Elektrodenabstand vielleicht. Die sind nicht mehr ganz taufrisch6, aber Ersatz hab ich keinen hier. Also wird der Elektrodenabstand durch Klopfen mit der Zange korrigiert. Zündkerze eingebaut, anlassen versuchen und ruckzuck hab ich nen Einzylinder. Weil mir ein Vierzylinder aber irgendwie lieber ist, werden die restlichen 3 Kerzen auch noch ausgebaut, korrigiert und wieder eingebaut. Anlassen, uiu-bromm. Puuh, ich komm‘ morgen motorisiert zur Arbeit7. Aber vorher, vorher fahr ich mir Zündkerzen kaufen, und die werden dann morgen Nachmittag eingebaut. Werkzeug haben wir ja am Windkanal zur Genüge, da muss ich nicht nach Hintertupfingshofen in die Werkstatt fahren. Die ganze Kabelei wird jetzt erstmal regelmäßig mit WD40 eingesprüht, um die Feuchtigkeit in Schach zu halten, und dann schauen wir mal, wann die Lieblingswerkstatt mir nen Termin hat und wieviel der Spaß dann kostet. Soifz, das wird wahrscheinlich genug sein, dass ich mir dafür ein nettest Tattoo hätte stechen lassen können.

  1. schluchz []
  2. aka Phil []
  3. die Reservelampe hatte gerade eben zu leuchten angefangen []
  4. ich brauch wirklich jemand, ich bin nicht nur zu doof []
  5. Damit wäre auch der seltsame Titel geklärt… []
  6. Euphemismen sind doch was schönes []
  7. da die KLE in der Werkstatt steht, hätte ich sonst nur noch mein Fahrrad als Transportmittel. []

Spieglein, Spieglein

Posted by – 6. Januar 2011

auf der Straße…

Erster Blick heute morgen aus dem Fenster: Hmm, sieht komisch aus. Ist das nass oder gefroren? Genauer hingeschaut: Ubbs, eher gefroren. Naja, erstmal duschen und ab zum Frühstück, dabei1 einen weiteren Blick aus dem Fenster geworfen. Doch, tatsächlich Glatteis2. So fahren wir nicht los, aber wir haben ja noch nichtmal was gegessen, schauen wir wie es später aussieht.

Dann die Überraschung beim Frühstück: Wo sind denn die Brötchen? Da werden von gestern welche aufgebacken, es gab heute wegen des Wetters keine Lieferung. Das ganze Servicepersonal hat die Autos unten im Tal stehen gelassen und ist, Schneehaufen suchend und sich an Zäunen und Mauern entlanghangelnd, den Berg bis zum Hotel hochgelaufen3. Um halb 5 heute morgen hat wohl der Eisregen angefangen, und jetzt hat es zwar ein paar wenige Grad über Null, aber bis der Boden aufgetaut ist, werden wir wohl noch ein bischen warten müssen. Der Weg zum Raucherhäuschen ist zum Glück nur wenige Meter, die man vorsichtig schliddernd noch gut überbrücken kann. Obwohl ein paar verrückteMutige sich tatsächlich schon um halb zehn auf den Weg zum Auto und zur Heimreise machen, müssen wir freundlicherweise das Zimmer nicht bis 11 geräumt haben, sondern dürfen noch dableiben bis wir fahren. Achja, und Donnerstags sei eh Damensauna, also wenn wir wollten… ich glaube wir wollen nicht, aber danke für das Angebot.

  1. dem Weg zum Frühstück, nicht beim Duschen, Bad mit Fenster gibt es leider nicht []
  2. igitt []
  3. Das schwäbische laufen, nicht das hochdeutsche []

Lieber Mützli

Posted by – 11. Dezember 2010

Lieber Mützli

Aktioncam lohnt sich nicht. 🙂

Liebe Telefonstimme von 1und1

Posted by – 2. Dezember 2010

Einerseits ist es ja sehr freundlich von Dir, mich darüber zu informieren, dass die von mir gewählte Rufnummer nicht existiert.

Wenn exakt diese Telefonnummer mich aber keine 4 Stunden vorher angerufen hat, und ich direkt nach Deiner Bahuptung mit dem Handy problemlos  diejenige erreiche die ich anrufen wollte, dann fühle ich mich „minimal“ verarscht. Telefonflatrate, aber nicht zu allen Nummern, oder nur wenn der Zufallsgenerator „ja“ sagt, oder was soll das darstellen?

Geschützt: Real men don’t need instructions

Posted by – 14. September 2010

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Bremsbeläge wechseln

Posted by – 4. September 2010

Bremsbeläge wechseln

war heut das erklärte Tagesziel. Phil „wollte“ mit in die Werkstatt, Wolfi hatte einen Ölwechsel an der Krapf’n geplant, also wollten wir uns um halb elf bei uns treffen und dann zur Werkstatt fahren. Nungut, es wurde dann 10 vor 111, dank Regenklamotten blieb ich auf der Fahrt sogar trocken2. In der Halle angekommen, bestaunten wir als Erstes die tolle Neuerung an unserem Platz.

Strom!

Wolfi bekam dann Werkzeug und Gummimatte in die Hand gedrückt, warf das Laptop an und fing an, die Krapf’n nach Anleitung auseinanderzubauen und ich legte mit dem Bremsbelagwechsel los. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Mir war schon vor einiger Zeit3 aufgefallen, dass das eine Gewinde der Bremssattelhalteschraube eine deutliche Macke hatte, als der4 Drehmomentschlüssel ums verrecken nicht knacken wollte. Naja, Helicoils hab ich keine, drum wurde die Schraube immer nur nach Gefühl angezogen, im Winter wollte ich dann eh eine vorsorgliche Bremssattelüberholung machen und mich dabei gleich um das Gewinde kümmern. War ein guter Plan. Der nur leider nicht ganz aufging, denn heute kam mir das da entgegen:

Igitt

Davon ließ sich das hier abpopeln:

Im Bremssattel blieb dies zurück:


Nicht ein einziger Gewindegang. Keine Chance, den Sattel vernünftig fest zu kriegen. Kurze Beratung ergab: Mich freuen, dass Phil noch den Soziussitz draufhat5, Bremssattel abbauen, mitnehmen und am Montag oder Dienstag dem $Meistermechaniker mit verzweifeltem Blick unter die Nase halten.6 Dann war mir langweilig, und ich schaute Phil beim Putzen und Wolfi beim Ölwechseln7 zu und machte Fotos.

Die schicke Konstruktion im letzten Bild dient dazu, 600 ml Öl ins Brustrohr der Krapf’n einzufüllen. Da das Öl bei den momentanen Temperaturen eher zähflüssig und der Schlauchdurchmesser nicht der größte ist, dauert es naturgemäß eine Weile, bis das alles drin ist. Diese Zeit vertrieb Wolfi sich dann mit dem Versuch, irgendwas an seinem Fußbremshebel zu verstellen8 und der Suche nach der Haltemutter für besagten Fußbremshebel910 Nachdem dann die Sauerei beseitigt und alles wieder eingepackt war11 blieb nur noch die Frage nach dem Essen offen. Es wurde Pizza. Mjam.

  1. Wie von mir geunkt, hatte die Krapfn leichte Startschwierigkeiten []
  2. wie geil []
  3. Beim ersten eigenhändigen Ab- bzw. Wiederanbau des Bremssattels []
  4. auf die korrekten 25 Nm eingestellte []
  5. Die Krapfn sei eher unbequem für Soziä, hörte ich []
  6. Hat bei den ausgerissenen Gewinden an der Kupplungsarmatur ja auch gewirkt []
  7. Das dauert an so ner Krapfn []
  8. gescheitert wegen lässt sich nicht bewegen []
  9. die sich nach einiger Zeit dann auf/neben/in der Kette wiederfand []
  10. dass er auch sein Windshield geputzt hat, darf ich nicht erzählen, aber es hat wirklich so lange gedauert. []
  11. Notiz: Bremsenreiniger und Ölfleckentferner besorgen, man weiß ja nie []

Es regnet, es regnet, die Maschinenbäuerin wird nass…

Posted by – 31. August 2010

Es regnet, es regnet, die Maschinenbäuerin wird nass...

So ganz schlecht fing der Tag nicht an. Wunderbar geschlafen und so gegen acht Uhr erholt aufgewacht, gab es noch einen Frühstückstee, bevor wir die Moppeds in der Garage wieder beluden und uns auf dem Balkon über den Tagesplan unterhielten. Dann fing es an, leicht zu nieseln, und Phil meinte, das wär ja blöd auf dem Kopfsteinpflaster den Vrsic hoch. Kopfstei-was? Kopfsteinpflaster. Irgendwas ist ja immer. Also noch von der netten Wirtin Sanja verabschiedet, und los. Mit dem Gedanken, die Mohawk-Hose Nr. 5 hält ja dicht wie am Freitag auf der Regenfahrt zum Reifenwechsel1 festgestellt, fuhr ich wohlgemut den Vrsic hoch. Beim vorgelegten Tempo in Ordnung, die Kehren sind nicht allzu eng, zwischenrein gibt es auch ein paar spaßige Kurven, gefiel mir das ganze trotz der 50 Kehren rauf und runter. Dann bei imer stärkerem Regen das Socatal entlang. Der Fluss ist ja ein Traum, selbst bei solchem Wetter leuchtet er einen türkis an.2

Tja, und dann… dann kommt ein seltsames, wohlbekanntes Gefühl auf: Feuchtigkeit und Kälte im Schritt. Beim Frühstücksstopp im Socatal3 stellte ich auf dem Klo fest: Jupp, auch Nr. 5 ist undicht.  Na super, meine Regenkombi war zwar dabei, aber wurde grade vom Beutekind benutzt. Also hoffen, dass es nicht so schlimm wird und bald aufhört zu regnen. Pustekuchen. Kurz vor Nova Gorice kam das Wasser in meinen Stiefeln an. Die sind zwar wasserdicht, aber wenn’s die lange Unterhose entlang reinläuft, hilft die Goretexmembran auch nichts mehr. Tankstopp4, ich stelle fest, so kann ich nicht weiter, wir brauchen einen Klamottenladen. Ich bin soweit, dass ich ohne mit der Wimper zu zucken eine Rukka-Komplettausstattung nehmen würde, nur um warm und trocken zu sein, egal was es kostet. Leider gibt es nur eine Regenkombi von V-Max in XL, die aussieht als hätte ich Elefantitis in schwarz. Aber wenigstens werde ich nicht mehr nasser5 und der Wind wird ein wenig abgehalten, das heißt, allmählich ändert sich das Gefühl von kalt und nass zu warm und nass. Auch ne Art Fortschritt.

Irgendwo, noch viel zu weit von Krk entfernt, halten wir an einer Gaststätte. Zwei Cappucino für Phil und Beutekind gibt es, Tee haben sie nicht, auch keine heiße Schokolade. Nagut, steh ich halt rum und frier. Bis uns auffällt, da gibt es Pizza. Eine Pause und heiße Kalorien wären jetzt eine tolle Idee. Wir gehen also rein, bestellen uns Pizza, und während ich alles im Umkreis von 50 cm befeuchte, wird das Wetter besser. Anfangs sehen wir noch ein kleines Fleckchen blau, bis sich allmählich parallel der Himmel und meine Stimmung aufhellen und irgendwann tatsächlich viel blauer Himmel zu sehen ist. Und zwar in Richtung Meer, grob geschätzt Triest. Sofort werden die Reisepläne geändert, und wir suchen uns bei Triest einen Campingplatz, der zwar nur Steinboden, dafür aber Blick aufs Meer und heiße Duschen hat. Dann noch ein Tee, das Wissen, dass jetzt 3 Tage lang die Sonne scheint6, und der Tag nimmt doch noch ein erträgliches Ende. Mein Handy zeigt zwar 5 Balken i-tim Empfang, aber der UMTS-STick mit  Tim-karte liegt daheim. So kann Phil leider nur die Route für morgen7 planen, aber nicht ins Internet.

  1. blitzneue Anakee 2, wo Phil sich mit seinem fast blanken TKC80 nicht waffelt, kann ich also ohne auch nur ansatzweise nachzudenken hinterherbraten []
  2. *schwärm* []
  3. Hamburger fürs Beutekind, Croissant für Phil, eine heiße Schokolade für mich []
  4. Die KLE genehmigt sich bei dem Tempo trotz voller Beladung unglaubliche ,5l/100 km []
  5. auch wenn das nur schwer möglich wäre []
  6. Die Information gabs kostenlos zur 60€ teuren Regenkombi dazu []
  7. Souvenirkauf in Kroatien []