Category: D’Oh!

Bremsbeläge wechseln

Posted by – 4. September 2010

Bremsbeläge wechseln

war heut das erklärte Tagesziel. Phil “wollte” mit in die Werkstatt, Wolfi hatte einen Ölwechsel an der Krapf’n geplant, also wollten wir uns um halb elf bei uns treffen und dann zur Werkstatt fahren. Nungut, es wurde dann 10 vor 111, dank Regenklamotten blieb ich auf der Fahrt sogar trocken2. In der Halle angekommen, bestaunten wir als Erstes die tolle Neuerung an unserem Platz.

Strom!

Wolfi bekam dann Werkzeug und Gummimatte in die Hand gedrückt, warf das Laptop an und fing an, die Krapf’n nach Anleitung auseinanderzubauen und ich legte mit dem Bremsbelagwechsel los. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Mir war schon vor einiger Zeit3 aufgefallen, dass das eine Gewinde der Bremssattelhalteschraube eine deutliche Macke hatte, als der4 Drehmomentschlüssel ums verrecken nicht knacken wollte. Naja, Helicoils hab ich keine, drum wurde die Schraube immer nur nach Gefühl angezogen, im Winter wollte ich dann eh eine vorsorgliche Bremssattelüberholung machen und mich dabei gleich um das Gewinde kümmern. War ein guter Plan. Der nur leider nicht ganz aufging, denn heute kam mir das da entgegen:

Igitt

Davon ließ sich das hier abpopeln:

Im Bremssattel blieb dies zurück:


Nicht ein einziger Gewindegang. Keine Chance, den Sattel vernünftig fest zu kriegen. Kurze Beratung ergab: Mich freuen, dass Phil noch den Soziussitz draufhat5, Bremssattel abbauen, mitnehmen und am Montag oder Dienstag dem $Meistermechaniker mit verzweifeltem Blick unter die Nase halten.6 Dann war mir langweilig, und ich schaute Phil beim Putzen und Wolfi beim Ölwechseln7 zu und machte Fotos.

Die schicke Konstruktion im letzten Bild dient dazu, 600 ml Öl ins Brustrohr der Krapf’n einzufüllen. Da das Öl bei den momentanen Temperaturen eher zähflüssig und der Schlauchdurchmesser nicht der größte ist, dauert es naturgemäß eine Weile, bis das alles drin ist. Diese Zeit vertrieb Wolfi sich dann mit dem Versuch, irgendwas an seinem Fußbremshebel zu verstellen8 und der Suche nach der Haltemutter für besagten Fußbremshebel910 Nachdem dann die Sauerei beseitigt und alles wieder eingepackt war11 blieb nur noch die Frage nach dem Essen offen. Es wurde Pizza. Mjam.

  1. Wie von mir geunkt, hatte die Krapfn leichte Startschwierigkeiten []
  2. wie geil []
  3. Beim ersten eigenhändigen Ab- bzw. Wiederanbau des Bremssattels []
  4. auf die korrekten 25 Nm eingestellte []
  5. Die Krapfn sei eher unbequem für Soziä, hörte ich []
  6. Hat bei den ausgerissenen Gewinden an der Kupplungsarmatur ja auch gewirkt []
  7. Das dauert an so ner Krapfn []
  8. gescheitert wegen lässt sich nicht bewegen []
  9. die sich nach einiger Zeit dann auf/neben/in der Kette wiederfand []
  10. dass er auch sein Windshield geputzt hat, darf ich nicht erzählen, aber es hat wirklich so lange gedauert. []
  11. Notiz: Bremsenreiniger und Ölfleckentferner besorgen, man weiß ja nie []

Es regnet, es regnet, die Maschinenbäuerin wird nass…

Posted by – 31. August 2010

Es regnet, es regnet, die Maschinenbäuerin wird nass...

So ganz schlecht fing der Tag nicht an. Wunderbar geschlafen und so gegen acht Uhr erholt aufgewacht, gab es noch einen Frühstückstee, bevor wir die Moppeds in der Garage wieder beluden und uns auf dem Balkon über den Tagesplan unterhielten. Dann fing es an, leicht zu nieseln, und Phil meinte, das wär ja blöd auf dem Kopfsteinpflaster den Vrsic hoch. Kopfstei-was? Kopfsteinpflaster. Irgendwas ist ja immer. Also noch von der netten Wirtin Sanja verabschiedet, und los. Mit dem Gedanken, die Mohawk-Hose Nr. 5 hält ja dicht wie am Freitag auf der Regenfahrt zum Reifenwechsel1 festgestellt, fuhr ich wohlgemut den Vrsic hoch. Beim vorgelegten Tempo in Ordnung, die Kehren sind nicht allzu eng, zwischenrein gibt es auch ein paar spaßige Kurven, gefiel mir das ganze trotz der 50 Kehren rauf und runter. Dann bei imer stärkerem Regen das Socatal entlang. Der Fluss ist ja ein Traum, selbst bei solchem Wetter leuchtet er einen türkis an.2

Tja, und dann… dann kommt ein seltsames, wohlbekanntes Gefühl auf: Feuchtigkeit und Kälte im Schritt. Beim Frühstücksstopp im Socatal3 stellte ich auf dem Klo fest: Jupp, auch Nr. 5 ist undicht.  Na super, meine Regenkombi war zwar dabei, aber wurde grade vom Beutekind benutzt. Also hoffen, dass es nicht so schlimm wird und bald aufhört zu regnen. Pustekuchen. Kurz vor Nova Gorice kam das Wasser in meinen Stiefeln an. Die sind zwar wasserdicht, aber wenn’s die lange Unterhose entlang reinläuft, hilft die Goretexmembran auch nichts mehr. Tankstopp4, ich stelle fest, so kann ich nicht weiter, wir brauchen einen Klamottenladen. Ich bin soweit, dass ich ohne mit der Wimper zu zucken eine Rukka-Komplettausstattung nehmen würde, nur um warm und trocken zu sein, egal was es kostet. Leider gibt es nur eine Regenkombi von V-Max in XL, die aussieht als hätte ich Elefantitis in schwarz. Aber wenigstens werde ich nicht mehr nasser5 und der Wind wird ein wenig abgehalten, das heißt, allmählich ändert sich das Gefühl von kalt und nass zu warm und nass. Auch ne Art Fortschritt.

Irgendwo, noch viel zu weit von Krk entfernt, halten wir an einer Gaststätte. Zwei Cappucino für Phil und Beutekind gibt es, Tee haben sie nicht, auch keine heiße Schokolade. Nagut, steh ich halt rum und frier. Bis uns auffällt, da gibt es Pizza. Eine Pause und heiße Kalorien wären jetzt eine tolle Idee. Wir gehen also rein, bestellen uns Pizza, und während ich alles im Umkreis von 50 cm befeuchte, wird das Wetter besser. Anfangs sehen wir noch ein kleines Fleckchen blau, bis sich allmählich parallel der Himmel und meine Stimmung aufhellen und irgendwann tatsächlich viel blauer Himmel zu sehen ist. Und zwar in Richtung Meer, grob geschätzt Triest. Sofort werden die Reisepläne geändert, und wir suchen uns bei Triest einen Campingplatz, der zwar nur Steinboden, dafür aber Blick aufs Meer und heiße Duschen hat. Dann noch ein Tee, das Wissen, dass jetzt 3 Tage lang die Sonne scheint6, und der Tag nimmt doch noch ein erträgliches Ende. Mein Handy zeigt zwar 5 Balken i-tim Empfang, aber der UMTS-STick mit  Tim-karte liegt daheim. So kann Phil leider nur die Route für morgen7 planen, aber nicht ins Internet.

  1. blitzneue Anakee 2, wo Phil sich mit seinem fast blanken TKC80 nicht waffelt, kann ich also ohne auch nur ansatzweise nachzudenken hinterherbraten []
  2. *schwärm* []
  3. Hamburger fürs Beutekind, Croissant für Phil, eine heiße Schokolade für mich []
  4. Die KLE genehmigt sich bei dem Tempo trotz voller Beladung unglaubliche ,5l/100 km []
  5. auch wenn das nur schwer möglich wäre []
  6. Die Information gabs kostenlos zur 60€ teuren Regenkombi dazu []
  7. Souvenirkauf in Kroatien []

Liebe “Empfangsdame”

Posted by – 1. August 2010

Beim Friseur: “Womit kann ich ihnen helfen?” ist nicht die schlauste aller Fragen. Mit einer Frisur, das sieht man doch. Aber danke für den Termin am Montag. :)

Geschützt: Lieber $Student

Posted by – 21. Juli 2010

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Einordnung, idiotisch

Posted by – 18. Juli 2010

Faszinierend, was Amazon unter

  • Fachbücher
    • Ingenieurwissenschaften
      • Luft- und Raumfahrttechnik

anbietet:

  • Mondlandungsverschwörung1
  • Antigravitationstechnik
  • Nationale Sicherheit: die Verschwörung
  • Deutsche Flugscheiben

Fehlt nur noch von Däniken.

  1. mehrmals []

Klackerdiklacker

Posted by – 13. Juli 2010

so hört sich die KLE irgendwie an, wenn ich mit Crosshelm fahre. Da ich jetzt recht lange mit dem geschlossenen und deshalb leisen Shoei gefahren bin, erschrak ich am Wochenende über die Geräusche, die ich aus der Motorgegend hörte. Also bei $Werkstatt ums Eck angerufen, was er denn für Ventileinstellung nehmen würde. Ich soll erstmal vorbeikommen, ob es nicht was anderes ist. $Süßen für heute Abend zu $Werkstatt bestellt, mich abholen, da ich damit rechnete, die KLE gleich da zu lassen1.

Tja, und dann kam ich an, ließ die KLE laufen, es klackerte und schepperte wieder und – er schaut mich an. “Hört sich doch ganz normal an?” Da war ich wohl ein wenig übervorsichtig. Aber wenigstens kann ich jetzt  beruhigt durch die Gegend heizen.

  1. schnüff []

Das Schönste an meinem Balkon

Posted by – 4. Juli 2010

Ist, dass er fast komplett stechmückenfrei ist. In den gut zwei Jahren die ich hier wohne, hatte ich viele Fliegen, manchmal Bienen, mal ne Wespe, in letzter Zeit einige Hornissen, Trauermücken, nachtaktive Wanzen, Marienkäfer, aber nur eine einzige (1!) Stechmücke.

Deshalb fuhr ich unvorbereitet in die Pfalz, und kaufte mir keine große Flasche Antibrumm1 für die Fahrt zum grillt im Kilt.2 Dank der nicht funktionierenden Klimaanlage auf einem Teil der Hinfahrt war ich auch entsprechend verschwitzt und roch lecker für die Viecher. Da half auch das von Annette fürsorglich verteilte Sonnenöl mit Zitronella nicht mehr viel, die Viecher haben mich einfach aufgefressen. Und ich reagiere mal wieder schön heftig auf die Pfälzer Mücken, mein Knöchel ist eine unfömige Masse, mein Knie hat ne dicke Beule und naja…jammer.

Nichtsdestotrotz war’s eine klasse Feier, der Dudelsackspieler war eine tolle Idee, ich hab den Abend sehr genossen, danke nocmal für die Einladung.

Nur fürs nächste Mal: Erinner’ mich jemand an das Antibrumm. BITTE!

  1. Kommt aus der Schweiz soweit ich weiß, stinkt erbärmlich, ich kriege Kopfweh davon, aber die Mücken halten großzügigen Abstand []
  2. Auf dem ich übrigens meine Sonnenbrille vergessen hab. die mit dem dunkelgrauen Gestell ist meine, liebes Brüderli []

Liebe Macher von “taff” bei ProSieben

Posted by – 3. Juni 2010

Gebt euch doch wenigstens ein kleines bischen Mühe bei euren Gewinnspielen. Wenn ihr zwei Antworten vorgebt, sollte eine davon richtig sein. Nicht so wie grade:

Womit können Lippen aufgefüllt werden?

  1. Firefox
  2. Botox

Botox1 füllt nichts auf, es lähmt Gesichtsmuskeln. Würde man Botox in die Lippen spritzen, wäre der Effekt äußerst unangenehm. Man könnte sie nicht mehr bewegen. Sprechen, Lächeln, Pfeifen, Essen ohne zu sabbern wäre unmöglich. Ich glaube kaum dass das jemand will. Lippen werden z.B. mit Collagen aufgefüllt, möglicherweise noch mit anderem Zeugs2 aber doch nicht mit Botox!

Args!

  1. Botulinumtoxin, ein starkes Nervengift, aus dem Botulinum-Bakterium gewonnen []
  2. Das gehört nicht wirklich zu meinem Fachgebiet ;) []

Lieber Wolframwurm

Posted by – 4. Mai 2010

Es steht jetzt gut über 30:1, aber Du hättest doch wirklich noch die letzten 7 Messungen abwarten können, oder? Muss ein Umbau jetzt wirklich noch sein? Mistvieh.

Geschützt: Lieber Projektarbeiter

Posted by – 30. April 2010

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