Category: Gebastel

In guten Händen

Posted by – 6. September 2010

Ist mein Bremssattel jetzt. Und „Damit Du ned in zwei Wochen mit dem nächsten ankommst“1 wird nicht nur das nicht mehr vorhandene Gewinde repariert, sondern auch das noch unversehrte durch einen Einsatz ersetzt.

Trotzdem werde ich in Zukunft jeden töten, der ohne Not da ohne Drehmomentschlüssel ranwill…

  1. So oft wechsel ich die Bremsbeläge nicht, aber egal []

Bremsbeläge wechseln

Posted by – 4. September 2010

Bremsbeläge wechseln

war heut das erklärte Tagesziel. Phil „wollte“ mit in die Werkstatt, Wolfi hatte einen Ölwechsel an der Krapf’n geplant, also wollten wir uns um halb elf bei uns treffen und dann zur Werkstatt fahren. Nungut, es wurde dann 10 vor 111, dank Regenklamotten blieb ich auf der Fahrt sogar trocken2. In der Halle angekommen, bestaunten wir als Erstes die tolle Neuerung an unserem Platz.

Strom!

Wolfi bekam dann Werkzeug und Gummimatte in die Hand gedrückt, warf das Laptop an und fing an, die Krapf’n nach Anleitung auseinanderzubauen und ich legte mit dem Bremsbelagwechsel los. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Mir war schon vor einiger Zeit3 aufgefallen, dass das eine Gewinde der Bremssattelhalteschraube eine deutliche Macke hatte, als der4 Drehmomentschlüssel ums verrecken nicht knacken wollte. Naja, Helicoils hab ich keine, drum wurde die Schraube immer nur nach Gefühl angezogen, im Winter wollte ich dann eh eine vorsorgliche Bremssattelüberholung machen und mich dabei gleich um das Gewinde kümmern. War ein guter Plan. Der nur leider nicht ganz aufging, denn heute kam mir das da entgegen:

Igitt

Davon ließ sich das hier abpopeln:

Im Bremssattel blieb dies zurück:


Nicht ein einziger Gewindegang. Keine Chance, den Sattel vernünftig fest zu kriegen. Kurze Beratung ergab: Mich freuen, dass Phil noch den Soziussitz draufhat5, Bremssattel abbauen, mitnehmen und am Montag oder Dienstag dem $Meistermechaniker mit verzweifeltem Blick unter die Nase halten.6 Dann war mir langweilig, und ich schaute Phil beim Putzen und Wolfi beim Ölwechseln7 zu und machte Fotos.

Die schicke Konstruktion im letzten Bild dient dazu, 600 ml Öl ins Brustrohr der Krapf’n einzufüllen. Da das Öl bei den momentanen Temperaturen eher zähflüssig und der Schlauchdurchmesser nicht der größte ist, dauert es naturgemäß eine Weile, bis das alles drin ist. Diese Zeit vertrieb Wolfi sich dann mit dem Versuch, irgendwas an seinem Fußbremshebel zu verstellen8 und der Suche nach der Haltemutter für besagten Fußbremshebel910 Nachdem dann die Sauerei beseitigt und alles wieder eingepackt war11 blieb nur noch die Frage nach dem Essen offen. Es wurde Pizza. Mjam.

  1. Wie von mir geunkt, hatte die Krapfn leichte Startschwierigkeiten []
  2. wie geil []
  3. Beim ersten eigenhändigen Ab- bzw. Wiederanbau des Bremssattels []
  4. auf die korrekten 25 Nm eingestellte []
  5. Die Krapfn sei eher unbequem für Soziä, hörte ich []
  6. Hat bei den ausgerissenen Gewinden an der Kupplungsarmatur ja auch gewirkt []
  7. Das dauert an so ner Krapfn []
  8. gescheitert wegen lässt sich nicht bewegen []
  9. die sich nach einiger Zeit dann auf/neben/in der Kette wiederfand []
  10. dass er auch sein Windshield geputzt hat, darf ich nicht erzählen, aber es hat wirklich so lange gedauert. []
  11. Notiz: Bremsenreiniger und Ölfleckentferner besorgen, man weiß ja nie []

Heckwarze

Posted by – 8. Juli 2010

Doch, praktisch ist so ein Topcase schon. Und ich seh mich ja beim Fahren nicht selbst. 😉

Und wo ich grade schonmal in der Werkstatt war1, hab ich auch gleich wieder die Räder mit den Anakee montiert. Und dabei festgestellt, dass der hintere noch 2mm Profil hat. Nachdem ich am WE eine Spritztour2 von wahrscheinlich 400 km Autobahn machen werde, ist der wohl nächste Woche illegal und ich kann mir nen Neuen kaufen. Juhu. Wirklich geil, wie leise die Reifen im Vergleich zum K60 sind. Beim Bremsen hoppelt’s jetzt auch nicht mehr, und die KLE ist mit den Anakees auch ein klein wenig agiler und gleichzeitig ruhiger in Kurven. Den K60 heb ich mir für den nächsten Geländeurlaub auf, genug Profil hat er ja noch.

Diesmal hab ich den Ruckdämpfer nicht vergessen3, aber festgestellt, dass spätestens im Winter wohl eine Bremssattelüberholung fällig ist. Die Beläge hinten sind doch arg ungleichmäßig abgenutzt, und Kolben zurückdrücken sollte auch etwas leichter gehen.4

Dee Kettenmax wurde auch gleich ausprobiert, und es ist unglaublich, was da an Schmodder abgeht. Igittibäääh. Bissel Schlamm war auch noch dran, dieses Souvenir von Sardinien musste aber auch dran glauben. Genau wie der gerissene linke Handprotektor, der ausgetauscht wurde.

Zu guter Letzt wurde dann ausprobiert, wieso kein Strom bei meinem Zumo ankommt. Oh Wunder, es liegt mal wieder an der Halterung. Da das gerüchtehalber damit zusammenhängen kann, dass sie an Dauerplus hängthing, habe ich noch schnell die Sitzbank abgebaut und mit dem Kommentar „Das ist Elektrik, das kann ich nicht“ das Anklemmen an eine geschaltete Leitung delegiert.

Knapp 4 Stunden Gebastel, und ich hab die nächsten Projekte5

  1. Die Trägerplatte kam sich mit den Kofferträgerhaltepunkten ins Gehege und musste deshalb spanabhebend bearbeitet werden []
  2. Im Wortsinn, muss bei den rumkurenden Eltern den Garten gießen []
  3. bin ja lernfähig []
  4. Ja, ich habe passend zu den Bremsscheiben auch gleich die Beläge wieder gewechselt. []
  5. Bremsbeläge hinten, Bremssättel, Seitenständerverbreiterung) schon wieder auf der Liste. Macht Spaß. ((im Ernst []

Neues Spiel- äh Werkzeug

Posted by – 12. Juni 2010

Neues Spiel- äh Werkzeug

Ich bin jetzt im Besitz eines 26teiligen Miniratschensatzes. Schlitz- Kreuzschlitz, Inbus- und Torxbits, Stecknüsslein von 6 bis 13 und eine Kombination aus 8er Ringschlüssel und Ratsche mit einer Verlängerung, damit man notfalls ein wenig weiter weg von der Arbeit bleiben kann. Und es passt in die Tooltube.

Danke, $Süßer 🙂

Beschuht

Posted by – 27. April 2010

Beschuht

Räder1, Öl und Filter gewechselt. In der gleichen Zeit, in der an der KTM daneben ein Ölwechsel durchgeführt wurde.
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  1. Auf den Gummihütchen auf den Radmuttern sind übrigens praktischerweise die Schlüsselweiten notiert []

Alles da

Posted by – 24. April 2010

  • Reifen montiert
  • Ölfilter und Öl gekauft
  • Kupferdichtringe für die Ölablassschraube1

Morgen wird die KLE urlaubsfein gemacht und ich gewöhn mich an das Stollenfeeling2. Und Bilder gibts dann auch.

  1. Dank an den Louis-Mitarbeiter, der mich an der Kasse dran erinnerte. []
  2. dafür brauch ich sicher mindestens 2- wenn nicht 300 km nach dem Basteln []

Auflösung – und gleich das nächste Rätsel

Posted by – 14. Februar 2010

Auflösung - und gleich das nächste Rätsel

So holte ich gestern früh denn die Bremsscheiben von der Post und fuhr nachmittags zur Werkstatt, den Süßen treffen, der dort das neu erworbene Zumo660 bzw. dessen Halter an die GS zu schrauben versuchte.1

Nachdem ich die Bremsscheiben in diesem völlig überdimensionierten Karton dann endlich gefunden hatte, hab ich mich zuerst mal über den Hinweis amüsiert, dass diese Bremsscheiben AUSSCHLIEßLICH von professionellen Motorradmechanikern montiert werden dürfen, weil die Bremse ja so ein sicherheitskritisches Teil am Motorrad ist2 und dann die Scheiben ausgepackt.

Als nächstes holte ich die Felgen hinter der KLE vor, legte sie auf den Boden und freute mich, die Bremsscheiben nun festschrauben zu können. Bremsscheiben vom Tisch heben, wieder ablegen, Handschuhe holen3, anziehen, Bremsscheiben wieder nehmen, zu den Felgen bringen, auf die Nabe legen, wundern. Zurück zur Verpackung, schütteln. Nix. Nochmal schütteln, auseinandernehmen, ubbs4, keine Schrauben?

Nein, keine Schrauben. Mift. Jetzt darf ich entweder Kawasaki den Wert der Bremsscheibenschrauben in Gold aufwiegen oder ich muss eine der vorhandenen Schrauben ausbauen, damit zu Schrauben-Toni gehen, sagen „so welche will ich!“ und wahrscheinlich mit 50 ct bis 1€ pro Schraube davonkommen.5 Da fällt mir die Wahl nicht wirklich schwer. 🙂

Was tut man also, wenn sich die Bremsscheiben weigern, sich ohne Schrauben befestigen zu lassen? Eine Möglichkeit ist natürlich, die Felgen mal zu säubern und sie sich bei der Gelegenheit näher zu betrachten. Was ich dann auch tat, und gleich was fand, das mir seltsam vorkam:

Es sieht aus, als hätte da jemand an der Felge rumgeschliffen. Das ist nicht nur oberflächlich, es fehlt deutlich sicht- und fühlbar Material. Nicht viel, aber immerhin. Keine Ahnung woher das kommt, ich hab jetzt erstmal den Verkäufer angeschrieben und warte auf eine Reaktion. Das schöne daran, dass die Felge von einem Gebrauchtteilehändler ist: wenn mir die Reaktion nicht passt, oder keine kommt, schick ich die Felge einfach wieder zurück. Müsste ich halt von jemand anders kaufen, es ist ja nicht so, als gäbe es wenige KLE-Felgen auf dem Markt. Ob ich der Felge so, wie sie ist, traue, weiß ich jedenfalls momentan nicht.

  1. Er wurde nicht ganz fertig, lag aber nur am Zeitmangel []
  2. Ja, ist sie, aber eine Bremsscheibe mit 6 oder 8 Schrauben am Rad zu befestigen und mit dem Drehmomentschlüssel anzuziehen, das bedarf nun wirklich keines Fachmanns. Nur eines Drehmomentschlüssels []
  3. Die DInger sind scharfkantig []
  4. Achtung, jetzt kommt die Auflösung: []
  5. 10.9er Material, die Form sieht mir auch nicht nach einer Allerweltsschraube aus, so ganz billig werden die auch dann nicht sein, wenn ich sie nicht bei Kawa kaufe. []

Abenteuer ebay, Teil 1

Posted by – 6. Oktober 2009

Des Kradbloggers1 KLR war ja motorisch nicht mehr so ganz auf der Höhe2, also wurde Ende August beschlossen, auf ebay auf einen Motor zu bieten. Inseriert war er mit dreimaliger Erwähnung von „läuft einwandfrei“, es sollten nur Anlasser und Vergaser nicht dran sein.
Für knapp 400 Euro inkl. Versand wurde es denn auch meiner. Freude, große Freude, bald läuft das Ding wieder und ich kann es zum Offroaden nehmen3. Dachte ich zumindest.
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  1. und damit auch meine 😉 []
  2. 2-3l Öl auf 1000 km und Höchstgeschwindigkeit ca. 100 km/h []
  3. Wenn da Kratzer und Beulen reinkommen, stört es mich, im Gegensatz zur KLE, nicht []

Kleiner Tipp am Rande

Posted by – 11. September 2009

Mit dem Ausbau eines Motors und dem Einbau eines neuen solchen sollte man besser nicht abends um 6 anfangen. Sonst ist man erst um halb zwei daheim und frustriert weil die Karre noch nicht wieder fertig ist.1

Nein, nicht die KLE, das Wintermopped vom Kradblogger.

  1. Und ich sag noch „Das wird heut nicht klappen, alles fertig zu kriegen.“ – „Wieso nicht?“ []

Wer lesen kann ist klar im Vorteil

Posted by – 16. August 2009

Und wer alles liest was dasteht, umso mehr. Wie gestern beim Simmerringe tauschen an der KLR. Nachdem Phil die alten Dichtungen rausgehebelt und die Sitze gesäubert hatte, gingen wir ans Wiederbefüllen. Hatte ich ja auch noch nie gemacht, also hielt ich das Gabelrohr fest und schickte Phil im WHB schauen, wie hoch die Luftsäule über dem Öl sein muss. Mir wurde schnell langweilig, also dackelte ich hinterher und warf einen Blick über seine Schulter, wobei ich die Füllmenge sah: 365 ml pro Holm nach Ölwechsel, 440 wenn völlig trocken, der Rest wurde von seiner Schulter verdeckt.

Nach dem Auffüllen der beiden Gabelholme wunderte ich mich doch ein wenig, dass wir über einen Liter Gabelöl in die Holme gefüllt hatten. Kann doch irgendwie nicht sein, 2mal 440 wären 880, und wir hatten die Gabel nichtmal zerlegt? Also nochmal nachgeschaut, und diesmal auch die Zeilen über dem Füllstand gelesen. Aaaah! Ohne Feder und zusammengeschoben gehört das gemacht. Erklärt einiges. Und hätte ziemlich unangenehm werden können beim Fahren. Jetzt haben wir halt einen halben Liter leicht eingetrübtes Gabelöl über, da wir das zuviel eingefüllte Öl wieder in die Flasche zurückgekippt haben. So hab ich schon was zum Durchspülen wenn ich bei der KLE mal Gabelöl wechsle. Was ja auch demnächst mal fällig werden wird.