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die maschinenbäuerin – 10. August 2010
im Flur des Gebäudes.
Die Tischdeko Deiner Schwiegermuter zum 60. und Deine Probleme damit interessieren mich nicht im Geringsten. Du musst es nicht lauthals durch den kompletten Flur krakeelen. Nimm Deinen Kollegen und geh raus fürs Pläuschen mit ihm!
Gaaah!
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die maschinenbäuerin – 3. August 2010
Lauft mir bloß nie über den Weg…ich hasse euch.
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die maschinenbäuerin – 18. Juli 2010
Faszinierend, was Amazon unter
- Fachbücher
- Ingenieurwissenschaften
- Luft- und Raumfahrttechnik
anbietet:
- Mondlandungsverschwörung
- Antigravitationstechnik
- Nationale Sicherheit: die Verschwörung
- Deutsche Flugscheiben
Fehlt nur noch von Däniken.
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die maschinenbäuerin – 15. Juli 2010
Meine Dingers machen das was sie machen sollen! Zwar nicht so gut wie ich es gerne hätte, aber für einen ersten Versuch schon mal gar nicht so schlecht.
Die Wochen im Windkanal haben sich also gelohnt, ich produziere Forschungsergebnisse, mit denen das Schreiben einer Doktorarbeit möglich scheint. Und mit etwas Glück krieg ich doch noch irgendwann nen neuen Vornamen.
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die maschinenbäuerin – 5. Juli 2010
Da kommt man mit Insektenstichen in die Apotheke, die nässende Bläschen werfen, den Knöchel auf fast das Doppelte des normalen Umfangs anschwellen lassen, und mehrere cm durchmessende steinharte Platten unter der Haut verursachen in die Apotheke, weil man was will, das hilft. Und dann? Wird einem gesagt, da nimmt man am besten zu dieser *auf die Theke klatsch* Salbe noch was ein. Hö? kleine Kügelchen in einem Glasröhrchen?
D12?
Die versucht mir Globuli anzudrehen? Wollte ich etwas, das nicht gegen die Stiche hilft, wüsste ich billigere Alternativen. Ein so freundlich wie möglich gehaltenes “Mit Homöopathie fängt man bei mir nichts an” führte dann dazu dass die Salbe auch verschwand.
Ich habe wenigstens noch ein bischen Hoffnung, dass die dann gekaufte Salbe mit Wirkstoff vielleicht echte Linderung bringen könnte. Schaunwermal. Aber Zuckerkügelchen? Die machen in der Dosierung nicht mal dick. Und mit 0 Wirkstoffmolekülen auch sonst nichts. Auf dem Weg raus sah ich dann noch das Schild “Auch schon Homäopathie-Fan?” im Eingang hängen. Nein, bin ich sowas von nicht. Und ob ich da nochmal einkaufe/um Rat suche, muss ich mir nochmal gut überlegen.
Sieht sowas aus als würde es durch Zuckerkügelchen besser?


[Update] Was ich gegen Homöpathie habe? Nun, sie wirkt nicht. Sie kann das auch gar nicht, es ist nur Wasser. Und was es schadet, kann man unter anderem hier oder hier nachlesen.
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die maschinenbäuerin – 6. Mai 2010
Muss man schon sein, so als Phrase. Vor allem “Never attribute to malice what can be adequately explained with stupidity” bete ich grad oft wie ein Mantra vor mich hin.
Zum Beispiel vorhin. Meine Messkampagne ist quasi rum, ich bin mit Vorbereitungen fürs Institutsjubileum morgen beschäftigt, Gitter ausbauen, Plakate zuschneiden und aufhängen, was dann $Kollege übernahm, da kommt $Spezialkollege an. Ja, er müsse ja dann auch mit hitzdraht messen, ob ich ihm denn das alles mal erklären könnte.Müsse aber nicht sofort sein, später ginge auch noch.
Args. Nagut, er kommt nach mir in den Kanal, dann nehm ich mir die Zeit, man ist ja kollegial, aber wenn, dann gleich, dann hab ich es vom Hals. Nach einer guten halben Stunde kam dann raus, der Bubb macht gar keine Grenzschichtmessungen in seiner Messkampagne. Er wollte nur mal wissen wie das alles funktioniert.
“never attribute to malice..:” bis das Bedürfnis, ihm das grade ausgebaute Gitter ins dumme Grinsen zu schlagen aufgehört hat. Als hätt ich nix besseres zu tun, als gäb’ es nicht genug andre Leute, die ihm das bei Gelegenheit oder wenn er die Messungen machen muss, dabei helfen könnten. NEIN, heute muss er mir ne halbe Stunde Zeit stehlen, die ich gut für andere Dinge hätte brauchen können. So wie packen. Hab ja nur noch heut Abend.
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die maschinenbäuerin – 9. April 2010
Ich glaub ich schaff den Fernseher ab, man regt sich ja nur noch auf. Es kam gerade ein Bericht über Motorradfahrer. Ausnahmsweise nicht über üble Raser, aber nicht wirklich viel besser. Es ging darum, wie schwer es die sturen, uneinsichtigen Motorradfahrer den armen Dosentreibern doch machen, sie zu sehen. Sie tragen nämlich keine Klamotten in Leuchtfarben, sondern oft in schwarz. Wer also nicht wie der Depp vom Dienst rumlaufen will, ist selbst schuld, wenn er vom Abbieger abgeräumt wird. Das liegt nämlich nie daran, dass die in der Nase bohren, telefonieren, sms schreiben oder schlicht unaufmerksam sind. Der Fahrlehrer, der dabei ist, und dessen Job es wäre, seinen Fahrschülern einzubläuen, dass sie aufmerksam zu sein haben, wird zitiert, er fände es unverständlich, dass Motorradfahrer in dunklen Farben keine Mitschuld bekämen, wenn sie übersehen und deshalb in einen Unfall verwickelt werden.
Fahrlehrer $Deppenkind grinst dazu dümmlich in die Kamera und macht den ach so witzigen Spruch, dass wer schwarze Motorradklamotten trägt, dann ja gleich die passende Farbe für die eigene Beerdigung trägt.
Geht’s noch? Jemand lässt nicht die gebotene Sorgfalt walten, verletzt mich, und ich soll aufgrund meiner Kleiderwahl eine Mitschuld bekommen? Was wird als nächstes verlangt? Orange Rundumleuchte auf dem Helm?
Und die mit dem kurzen Rock, die wollte es doch, die hat’s doch provoziert. Ist aus der gleichen Liga: blame the victim.
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die maschinenbäuerin – 6. März 2010
Frühling? War wohl nix, das blaue band hat es heute vormittag unter ca 10 cm Neuschnee zugeweht. Und diverse Wetterdienste machen für die nächste Woche auch nicht viel Hoffnung auf Besserung.
Super, und wofür hab ich die KLE dann aus der Werkstatt hergeholt? Für 1mal in die Arbeit fahren?
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die maschinenbäuerin – 6. Januar 2010
Nachdem ich es Montag Nachmittag noch in den kleinen blauen Lastesel und diesen in die Tiefgarage geschafft hatte, wollte ich Dienstag damit fahren.
Stutzig wurde ich schon, als ich an der Fahrertür nur selbige aufschließen konnte. Ich hab doch ne Zentralverriegelung? Wieso geht dann nur die Fahrertür auf? Und wieso geht kein Licht an? Und wieso ist dadrin alles tot? ARGS!
Aaaah, da parkt grad ein Auto ein. Grad mal die Dame angesprochen ob sie mir helfen kann. Es entspinnt sich folgender Dialog:
Hallo, können Sie mir vielleicht Starthilfe geben?
Ich hab aber kein Starthilfekabel!
Ich hab eins im Kofferraum.
Aber ich weiß nicht wie das geht.
Ich schon.
Aber ich hab nen Diesel.
Das macht nix.
Aber… aber… nein. Aber danke, ich glaub ich mal demnächst mal nen Kurs, damit ich mich trau, wenn ich mal Starthilfe brauche!
Sprach’s, und lässt mich stehen.
WEIBER!
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die maschinenbäuerin – 4. Januar 2010
Sind ja sooo fürn Arsch.
Nachdem es mich genau an Silvester mit einer fiesen Erkältung erwischt hatte, war ich natürlich pünktlich zum Montag, an dem ich wieder ins Büro musste, einigermaßen fit. Ich schleppe mich also jammernd runter zum Parkplatz, sperre die Dose auf und – scheitere daran, die Tür zu öffnen.
Zugefroren.
Super.
Na, dann die hintere Tür.
*zerr*
Nichts bewegt sich. Dito auf der Beifahrerseite. Die Heckklappe geht auf, aber mich da durchzuwühlen hab ich jetzt keine Lust.
Also auf den Weg gemacht zum Bus. Die Bushaltestelle mit der richtigen Buslinie ist gepflegte 25 Minuten Fußmarsch von meiner Haustür entfernt, und sonderlich oft fährt der Bus auch nicht, ein- oder zwei mal in der Stunde. Diesmal habe ich Glück, ich bin 10 Minuten vor dem einzigen Bus diese Stunde da. Die 25 Minuten Fußweg machen aus der Busfahrt eine Kurzstrecke, und nach ein wenig Winken bemerkt mich an der Uni auch der Mensch an der Wache und lässt mich rein. Das Einfahrkärtchen liegt nämlich vorne in der Dose.
Heut Abend wird die Karre irgendwie geöffnet und dann in die Tiefgarage verfrachtet. Bis dahin sinds nämlich nur 2 Minuten zu laufen.