Category: Mess- und andere Technik

Ferndiagnostiker vor!

Posted by – 21. Juni 2012

Ich schrieb ja schon von der kurzen Schiebe-Episode1, die durch einen leeren Tank bedingt war. Ja, ziemlich doof, den Benzinhahn an der letzten Tankstelle nicht auf On zurückzustellen. Der Seitenständerschalter hat mich abgelenkt. Aaaber ich hab eine gute Ausrede:

Bis dahin hat die KLE verlässlich knapp unter 5l/100 km geschluckt2, als mir also bei 225 km auffiel, dass ich noch auf Reserve bin, schaltete ich kurz auf On, stellte fest ich muss doch zurück auf Reserve und wähnte mich für mindestens die nächsten 20-30 km noch in Sicherheit, obwohl ich etliche km zuviel3 mit gezogenem Choke unterwegs war. Tja, dummerweise war 8 km später eben Schluss. Und auch weiterhin durfte ich bei 180 km auf Reserve schalten und verbrauchte ziemlich genau 6l/100 km. Außerdem ist die Karre irgendwie laut von vorn, fand ich jedenfalls.

Tja, woran liegt’s? Ein paar Ideen hab‘ ich schon, weitere Vorschläge werden gern genommen.

  1. Nochmal ein freundliches gfys an alle die blöd geglotzt aber nicht angehalten haben []
  2. theoretische Reichweite damit: 300 km []
  3. 30,40? Weiß nicht mehr genau []

Wurmkur

Posted by – 6. Oktober 2010

Messkampagne

10 bis 15 Stunden am Windkanal pro Tag. Wie ich es liebe. Vor allem, wenn man noch Dompteur und Unfallforscher spielen muss. Hä?

Am $Institut gab es in C geschriebene Messsoftware, in der so ziemlich alles implementiert war, was jemals jemand zum Messen gebraucht hatte. Das waren WINKoala für Standardmessungen, WINKnarre für Messungen des Abströmfelds und WINCrash für Messungen mit Hitzdrahtsonden. Bei einem dringend nötigen Umbau der Messhardware letztes Jahr wurde auch die Software umgestellt, auf LabView-Programme. Wir alle wussten: Dann wird alles gut!

Tja, nun haben wir die neue Hardware1 und auch die neue Software: LabKoala, LabCrash und LabKnarre. Knarre brauche ich2 noch nicht, Bei Crash und Koala waren anfangs nur die Grundfunktionen implementiert. Da ich bei meinen Messungen noch die ein oder andere Zusatzfunktion brauche, hat der $Kollege der Crash programmiert hat, das im Frühling für meine erste Messkampagne dort für mich einprogrammiert, bei Koala reichte die Zeit nicht bzw. $Kollege Wackellamm hatte anderes zu tun und ich nicht die Erfahrung/Zeit dazu. Ich war auch recht überrascht von „Jooo, das ist noch nicht implementiert.“ Diesmal war ich vorbereitet, und verbrachtete etliche Abende am Windkanal damit, Koala neue Tricks beizubringen und ein paar Macken auszutreiben.3 Dafür dass ich eigentlich überhaupt nicht programmieren kann, hab ich erstaunlich wenig kaputtgemacht.

Und dann kam heute Crash dran, weil ich ein paar kleinere Hitzdrahtmessungen machen möchte. Aber ist ja kein Problem, das lief ja im April schon wie es sollte.4. Aber ich bin ja lernfähig, vor den Messungen  morgen noch einen kurzen Testlauf in Form von Dateien laden gestartet. und siehe da, es klappt nicht. In der Zwischenzeit habe ich Übung im Fehler finden, also hab ich nach der Koala-Dressur heute „noch schnell“ Crash entwurmt. Es war zwar nur eine Sache von einer guten halben Stunde, ich bin aber trotzdem froh, dass ich keine Messungen mit Knarre machen muss, ein Programm aus dem ich die Finger lassen kann.

„Irgendwer“ muss „irgendwann auch noch die Doku/Bedienungsanleitung zu den Programmen schreiben. Schaun wir mal ob das passiert, solange ich noch am Institut bin. 😉

  1. bringt deutliche Erleichterungen beim Ein- und Umbau []
  2. bis jetzt []
  3. So ganz durchgetestet war das Ganze nicht, sonst hätte das mit dem abspeichern und Unterprogramme abbrechen besser funktioniert. Und das Auslesen von Spannung, Temperatur und Stromstärke in der richtigen Reihenfolge auch []
  4. Tja. Da hatte der Kollege auch noch nicht alles umgemodelt um noch ein paar Zusatzfunktionen einzubauen und die Umlaute aus den Konfigurations- und Ergebnisdateien zu verbannen []

Geschützt: Real men don’t need instructions

Posted by – 14. September 2010

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Es funktioniiiiert!

Posted by – 15. Juli 2010

Meine Dingers machen das was sie machen sollen! Zwar nicht so gut wie ich es gerne hätte, aber für einen ersten Versuch schon mal gar nicht so schlecht.

Die Wochen im Windkanal haben sich also gelohnt, ich produziere Forschungsergebnisse, mit denen das Schreiben einer Doktorarbeit möglich scheint. Und mit etwas Glück krieg ich doch noch irgendwann nen neuen Vornamen. 🙂

Lieber Wolframwurm

Posted by – 4. Mai 2010

Es steht jetzt gut über 30:1, aber Du hättest doch wirklich noch die letzten 7 Messungen abwarten können, oder? Muss ein Umbau jetzt wirklich noch sein? Mistvieh.

Geschützt: Lieber Projektarbeiter

Posted by – 30. April 2010

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Zwischenstand

Posted by – 21. April 2010

Wolframwurm : Maschinenbäuerin

0:151

Der Student hat schon eine Sonde auf dem Gewissen, und zwar gründlich. Er hat sie beim Verfahren so gegen die Wand2 gesetzt, dass die den Draht haltende Gabel verbogen/zusammengedrückt wurde. Geht jetzt als moderne Kunst durch. 😉

  1. zerstörte Sonden:erfolgte Messungen []
  2. bzw. die Kalibrierdüse []

Das nennt man gutes Timing

Posted by – 17. April 2010

4 Wochen soll meine Messkampagne dauern, 4 Wochen vor dem Urlaub krieg ich meinen Prüfling.

Das war knapp.

Beeindruckend?

Posted by – 13. April 2010

Zwei Schrauben gleichzeitig anzusetzen und einzudrehn, eine mit der Hand und eine mit Inbusschlüssel ist ein beeindruckendes Beispiel von Multitasking?

Ich finde ja, es ist eher eins von Ungeduld. 🙂

Lieber Energiesparer

Posted by – 26. März 2010

Lieber Energiesparer

Wieso schreibst Du sowas? Hast Du Angst, die Leuchte geht kaputt, wenn man sie zu oft an- und ausschaltet? Dann setze eine ganz normale alte Glühlampe ein.

Oder glaubst Du gar an den Blödsinn, Energiesparlampen würden beim Ausschalten soviel Strom1 verbrauchen wie in 10 Minuten brennen? Dann lass mich Dir mal was vorrechnen:

Das Starten einer Energiesparlampe oder auch einer Leuchtstoffröhre dauert, großzügig geschätzt2 3 Sekunden. Schätrzen wir weiterhin die Leistungsaufnahme recht gering mit 15W ein, um einen mittleren Raum hell zu kriegen.

Um in 3 Sekunden den gleichen Strom zu verbrauchen wie in 10 Minuten, das sind 600 Sekunden,  muss beim Anschalten die Leistung 200 mal so hoch sein wie im „Normalbetrieb“. Das wären denn 200*15W, also 3kW. Die hierfür benötigte Stromstärke liegt bei ca. 13 Ampere. Theroretisch geht das ja, weil so ein Stromkreis im allgemeinen mit einer 16A-Sicherung gesichert ist. Dann darf nur sonst nix mehr an der Sicherung hängen:

  • Kein zweiter Raum.
  • Kein Fernseher
  • Kein Radio
  • Erst recht keine Küchengeräte
  • Oder Fön

Und wenn man das nochmal mit tatsächlichen Werten durchrechnet, stellt man fest, dass, würde die Mär stimmen, regelmäßig beim Anschalten von Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen Sicherungen durchbrennen müssten. Tun sie aber, oh Wunder, nicht.

  1. eigentlich ja Energie []
  2. blink, blinkblink, an []